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Der neue N°7 basiert auf der modernen STLA-Medium-Plattform des Stellantis-Konzerns und wächst auf 4,66 Meter Länge. Ein deutlich längerer Radstand von 2,79 Metern sorgt für mehr Platz im Innenraum, während das Kofferraumvolumen je nach Antriebstechnologie zwischen 500 und 560 Litern liegt.
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DS N°7: Drei E-Varianten kommen
Im Fokus steht klar der Elektroantrieb: Gleich drei E-Versionen bringt DS an den Start. Das Basismodell leistet 169 kW / 230 PS und kommt über eine 73,7-kWh-Batterie nach vorläufigen Berechnungen auf bis zu 543 Kilometer WLTP-Reichweite. Darüber rangiert eine Long-Range-Variante mit bis zu 740 Kilometern nach WLTP – ein Wert, der den N°7 direkt in die Spitzengruppe seiner Klasse katapultiert. Auf der Autobahn sollen bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 120 km/h noch mehr als 450 Kilometer drin sein. Dieses Modell setzt auf eine 97,2 kWh große Batterie und leistet 180 kW / 245 PS. Das Topmodell mit Allradantrieb liefert bis zu 257 kW / 350 PS, beschleunigt in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und schafft immerhin noch bis zu 679 Kilometer Reichweite.

Bei allen drei Leistungsversionen ist die Höchstgeschwindigkeit elektronisch auf 190 km/h begrenzt. Geladen wird die größere der beiden Batterien mit bis zu 160 kW, wobei DS besonderen Wert auf eine stabile Ladekurve legt: In nur zehn Minuten sollen sich rund 200 Kilometer Reichweite nachladen lassen. Eine Vorkonditionierung der Batterie ist ebenso verfügbar wie eine V2L-Funktion (Vehicle-to-Load), um externe Elektrogeräte mit Strom versorgen zu können. DS-typisch: In der Ausstattungsversion Étoile ist im Innenraum des DS N°7 hochwertiges Alcantara verbaut. Optional ist ein Glaspanoramadach verfügbar.
Mehr Komfort als in Schwestermodellen
Typisch für die französische Premiummarke bleibt der Fokus auf Komfort: Features wie ein kameragesteuertes aktives Fahrwerk, Massagesitze oder ein erweitertes Head-up-Display sollen den N°7 klar von technisch verwandten Konzernmodellen wie Peugeot 3008 oder Opel Grandland abheben. Das unterstreicht auch eine in den vorderen Stoßfänger integrierte Infrarotkamera. Sie soll die Sichtverhältnisse bei Dunkelheit deutlich verbessern, indem sie Körperwärme von Menschen oder Tieren auf eine Entfernung von bis zu 300 Metern erkennt – schon lange bevor diese im Scheinwerferlicht zu sehen sind.

Marktstart ist im Herbst 2026, Bestellungen sollen bereits ab Mai möglich sein. Knapp 90 Prozent aller Fahrzeugkomponenten stammen aus europäischer Produktion. Die Endmontage findet im Stellantis-Werk Melfi in Süditalien statt. Preislich dürfte das Elektro-SUV oberhalb von 50.000 Euro starten. Damit würde er sich klar im Premium-Segment positionieren. Ergänzt wird das Angebot durch einen Mildhybrid mit 145 PS, um auch Kunden ohne reine E-Ambitionen abzuholen. Dieses Auto soll rund 1.040 Kilometer ohne Tanken zurücklegen können.
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DS im Wettbewerb mit chinesischen Luxus-Stromern
Mit dem N°7 treibt DS seine Transformation konsequent voran. Nach dem ebenfalls neuen Flaggschiff N°8 baut die Marke ihre elektrifizierte Modellpalette weiter aus. Ein entscheidender Schritt, um sich langfristig gegen etablierte Premiumhersteller und neue Wettbewerber aus China wie Xpeng zu behaupten.
Bildquellen
- DS N°7 in der seitlichen Heckansicht.: DS
- Cockpit des DS N°7.: DS
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