Earth“ ist eine konsequente Weiterführung der Sci-Fi-Horror-Reihe

Earth“ ist eine konsequente Weiterführung der Sci-Fi-Horror-Reihe

„Alien: Earth“ dreht mit jeder Episode das gesamte Franchise mehr auf den Kopf. Fans zeigen sich enttäuscht von Episode 7. Doch das alles ergibt tatsächlich einen Sinn.

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– Achtung: Es folgen Spoiler zu „Alien: Earth“ Episode 7! –

Eines muss man dem „Alien“-Franchise lassen: Es hat die titelgebende Kreatur über 40 Jahre lang als das ultimative Böse dargestellt – ohne Wenn und Aber. Der Xenomorph ist grausam, unbarmherzig und absolut tödlich. Wer oder was sich ihm in den Weg stellt, ist tot. Sieben Filme lang blieb diese Prämisse unangetastet, selbst im jüngsten Ableger „Alien: Romulus“, den vor allem ältere Fans kritisierten, wurde diese Vorgabe beibehalten.

Ausgerechnet die erste Serie im „Alien“-Universum, „Alien: Earth“ von Showrunner Noah Hawley („Fargo“), hat sich nun getraut, das Wesen anders darzustellen. Manche würden sagen, der Xenomorph wurde weitergedacht, andere wiederum werfen Hawley vor, das Alien entzaubert und entmystifiziert zu haben.

Ein Xenomorph als Haustier? Ist damit der Horror in der Filmreihe endgültig vorbei oder hat er gerade erst begonnen für Fans? Auf Reddit überschlagen sich Fans. So schreibt einer:

„Ich mag das braune, dehydriert aussehende Alien einfach nicht. Es ist nicht schleimig, es tropft nicht und es verhält sich wie ein Hund, bereit, Stöckchen zu holen.“

– Pitiful_Drummer_8319

Das Bild des Xenormorph, der Wendy (Sydney Chandler) beinahe aus der Hand zu fressen scheint, war für nicht wenige Fans offenbar Grund genug, die Serie abzuschreiben. Die Frage nach dem Horrorgehalt stellt sich also beinahe nicht mehr (für sie):

„Will es nicht als Haustier sehen“: Schöpfer Noah Hawley verteidigt die Entwicklung

Im Gespräch mit The Hollywood Reporter hat Hawley klargestellt, dass bereits James Cameron mit „Aliens – Die Rückkehr“ gezeigt hat, dass Xenomorphe untereinander kommunizieren könnten. Es sei nur konsequent, sich zu fragen, ob und wie man außerhalb ihrer Spezies mit diesen Kreaturen kommunizieren könne:

„Ich möchte nicht, dass sie (Wendy, Anm. d. Red.) [ein Xenomorph] als Haustier hat. Aber welche interessanten Möglichkeiten ergeben sich daraus, dass offenbar eine Art von Allianz geschlossen wurde? Und da es sich um eine Horrorgeschichte handelt, müssen wir davon ausgehen, dass man letztendlich nicht darauf wetten sollte, dass das gut ausgeht.“

Auch in „Alien – Die Wiedergeburt“ und vor allem in „Alien: Covenant“ wurden Versuche gezeigt, mit einem Xenomorph beziehungsweise Neomorph zu kommunizieren – und da hat niemand laut aufgeschrien, das Franchise sei am Ende; jedenfalls nicht aus diesem Grund.

Interessanterweise zeigte bereits Android David (Michael Fassbender) ein ausgesprochenes Interesse an dieser Lebensform. So erklärte er einem völlig verstörten Christopher Oram (Billy Crudup), wie er mit dem Wesen zu kommunizieren versucht. Der Versuch der Verständigung in „Alien: Earth“ ist also nicht das erste Mal, dass Derartiges im Franchise gezeigt wird. Es ist lediglich das erste Mal, dass es funktioniert – jedenfalls vorerst.

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