
Plötzlich ist er da. Wie aus dem Nichts taucht Thomas Coraghessan Boyle hinter dem Gartentor auf, als ich noch rätsele, ob das wohl der Eingang zum Haus des berühmten Schriftstellers ist und wie ich mich bemerkbar machen könnte. Er sieht genau so aus, wie man ihn von seinen Selfies auf der Plattform X kennt: hochgewachsen, schwarzes T-Shirt, schwarzes Cappy, Ohrring. Selbst Ilka, die ungarische Hirtenhündin, von der er jeden Morgen ein Bild postet, wuselt herum. T. C. Boyle tätschelt sie und grinst. Zunächst will er mir seinen Garten zeigen, der in Wahrheit ein Urwald ist. Je tiefer wir eindringen, desto weniger Himmel ist in diesem Dickicht aus Palmen, Redwoods, Farnen und Eukalyptussträuchern zu sehen. Die Laubfänger aus der Nachbarschaft mit ihren aufheulenden Motoren, die für Insekten und Regenwürmer zur tödlichen Gefahr werden, kommen hier ganz bestimmt nicht zum Einsatz.
Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, vergessen Sie nicht, ihn mit Ihren Freunden zu teilen. Folgen Sie uns auch in Google News, klicken Sie auf den Stern und wählen Sie uns aus Ihren Favoriten aus.
Wenn Sie weitere Nachrichten lesen möchten, können Sie unsere Nachrichten kategorie besuchen.