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Nostalgie, 80er-Vibes und Spaß an erster Stelle: Die ersten Reaktionen zu „Masters of the Universe“ versprechen ein echtes Sci-Fi-Vergnügen.
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Bei Produktionen wie „Masters of the Universe“ stelle ich mir immer die Frage, wen die Verantwortlichen eigentlich erreichen wollen? Vor allem, wenn das zugrundeliegende Material seine Glanzzeiten vor über 40 Jahren hatte. Glauben sie, dass die Kinder aus den 1980er-Jahren, die Fans der ersten Stunde, aus nostalgischen Gründen in die Kinos gehen werden? Erhoffen sie sich womöglich einen generationenübergreifenden Kassenerfolg wie bei „Barbie“? Immerhin basieren beide Produktionen im Grunde auf Spielzeugreihen.
Fest steht, dass mein Interesse allein schon wegen Regisseur Travis Knight riesig ist. Der Filmemacher kam ursprünglich aus der Stop-Motion-Ecke, inszenierte mit „Kubo – Der tapfere Samurai“ seinen ersten abendfüllenden Spielfilm, bevor er mit „Bumblebee“ bewies, dass das sinkende Interesse nie an „Transformers“, sondern vielmehr an Krawall-Filmer Michael Bay lag. Knight sei schon sehr lange ein Fan von He-Mans Abenteuern (via Gizmodo):
„Ich habe das schon unzählige Male erzählt, aber ich liebe He-Man wirklich aus tiefstem Herzen. Das ist für gewöhnlich nichts, was man von den Dächern schreit, aber ich tue es. Als mir das Projekt in die Hände fiel, wusste ich sofort, was ich damit machen wollte… Für mich war das ein wahr gewordener Traum, diesen Figuren Leben einhauchen zu dürfen.“
Wenn der 52-jährige Travis Knight sagt, dass er diese neuerliche Verfilmung in erster Linie als Fan angegangen ist, dann glaube ich ihm das. Wer lieber die Verfilmung mit Dolph Lundgren noch einmal ansehen will, kann sich die Blu-ray über Amazon zum Top-Preis für die Sammlung holen. Schaut den Trailer zur Neuverfilmung hier an:
„Ein kolossal episches Erlebnis“: Erste Reaktionen zu „Masters of the Universe“ fallen eindeutig aus
Just hat „Masters of the Universe“ seine Weltpremiere im TCL Chinese Theatre in Los Angeles gefeiert. Die ersten Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten; und sie klingen überwiegend nach genau der Sorte Unterhaltung, die man von einer solchen Marke und einem Sommerkino erwartet. Vor allem aber klingen sie nach dem, wofür Marvel einst stand:
„Nicholas Galitzine sieht in ‚Masters of the Universe‘ einfach perfekt aus (und wie!), aber es ist sein komödiantisches Talent, das die Show stiehlt. Bewusst cartoonish, voller 80er-Vibes (der Soundtrack!), und Jared Leto, der als Skeletor stimmlich den Vogel abschießt. Etwas gewagt, aber in erster Linie familientauglicher Spaß.“
„Der zottelige Charme von ‚Masters of the Universe‘ hat mich vollkommen überzeugt. Ein kolossal episches Erlebnis. Der Film hat ganz bewusst eine ähnliche Stimmung wie ‚Guardians of the Galaxy‘ und eine im Kern radikale Botschaft. Nicholas Galitzine und Camila Mendes überzeugen auf ganzer Linie. Daniel Pembertons Rock-Soundtrack – mit Unterstützung von Brian May (Queen-Gitarrist, Anm. d. Red.) ist der absolute Hammer. Bleibt beim Abspann sitzen!“
„Ich habe ‚Masters of the Universe‘ geliebt! Sowohl ein Liebesbrief an allem, wofür He-Man steht, als auch eine wunderschöne, bombastische Fantasy-Sci-Fi, die ihr Herz auf der Zunge trägt. Es ist Wahnsinn, dass dieser Film überhaupt existiert, aber ich bin so froh darüber. Ich hatte die ganze Zeit über ein breites Grinsen im Gesicht.“
„‚Masters of the Universe‘ ist der Traum eines jeden 80er-Kindes. Der Film ist auf die absolut beste Art und Weise kitschig. Die Anspielungen auf die Ursprungsserie sind unglaublich und herrlich nostalgisch. Ich liebe es, wie diese Besetzung sich voll reinhängt und zeigt, was das Original zum Klassiker gemacht hat. [Jared] Letos Skeletor überzeugt voll und ganz.“
Neben Nicholas Galitzine und Jared Leto als He-Man und Skeletor sind in weiteren Rollen noch Morena Baccarin, Idris Elba, Alison Brie, James Purefoy, Camila Mendes, Charlotte Riley, Hafpor Julius Björnsson sowie Sasheer Zamata zu sehen. „Masters of the Universe“ startet hierzulande pünktlich zum Start des Kinosommers am 4. Juni 2026 in den Kinos.
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