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#Ein Unternehmer für Wagenknecht

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Millionär Ralph Suikat unterstützt die Parteigründerin Sahra Wagenknecht. Das wundert manchen. Denn der Unternehmer machte in der Vergangenheit anders von sich reden.

Wenn Sahra Wagenknecht am Montag die Gründung ihrer Partei verkündet, dann wird neben ihr auch der IT-Unternehmer und Millionär Ralph Suikat auf dem Podium stehen. Doch wer ist dieser Mann aus Karlsruhe?

Stefanie Diemand

Redakteurin in der Wirtschaft.

Suikat, Jahrgang 1965, soll im Jahr 2016 durch den Verkauf seiner Anteile an der IT-Firma „STP Informationstechnologie AG“ zu einem beträchtlichen Vermögen gekommen sein. Das auf Softwarelösungen für Juristen spezialisierte Unternehmen erzielte zu diesem Zeitpunkt einen Umsatz von knapp 19 Millionen Euro. Mediale Aufmerksamkeit erregte Suikat, als er vor rund zwei Jahren gemeinsam mit anderen Millionären die Organisation „Taxmenow“ gründete. Dort setzen sich mittlerweile mehr als 60 Mitglieder für eine höhere Besteuerung von Erbschaften und Vermögen ein.

Wie passt er zu Wagenknecht?

So weit, so passend, schließlich fordert auch Wagenknecht seit Langem höhere Steuern für Reiche. Ansonsten scheinen die Unterschiede zwischen ihnen aber zunächst groß: Suikat setzt sich mit seiner 2013 gegründeten Initiative „Fairantwortung“ für ein nachhaltiges Wirtschaftssystem ein und positioniert sich immer wieder zu nachhaltigen Themen.

Vor allem aber investiert er mit seinem Family Office in Unternehmen, die einen positiven Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt haben, wie es auf seiner Website heißt. Dazu gehören zum Beispiel das Unternehmen Ecoworks, das sich auf die klimaneutrale Sanierung von Häusern spezialisiert hat, oder die vegane Supermarktkette Veganz.

Die Hoepfner Stiftung, bei der Suikat als Mentor für junge Gründer mit nachhaltigen Ideen auftritt, antwortete auf die Anfrage der F.A.S.: Suikats politisches Engagement komme auch für die Stiftung überraschend. Weiter äußern wollte man sich nicht. Wie dieses Engagement zu Wagenknecht passt, die in der Vergangenheit bereits Wärmepumpen als „klimapolitisch völligen Nonsens“ und das Konsumieren von nachhaltigen Produkten als wirkungslos bezeichnet hat, wollte der Unternehmer nicht erklären. Bis zur Pressekonferenz am Montag wolle er sich nicht äußern, sagt Suikat.

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