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Eine anfängliche Szene in der fünften „Stranger Things“-Staffel wurde bislang nicht erklärt – und sorgt so für ein kurioses Mysterium.
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Über drei Jahre Wartezeit hatten am 27. November endlich ein Ende, als neue Folgen von „Stranger Things“ auf Netflix erschienen. Die Hit-Serie holte uns zurück in die fiktive US-Stadt Hawkins, indem uns nach und nach gezeigt wurde, wie das Leben für die liebgewonnen Figuren um Mike (Finn Wolfhard), Nancy (Natalia Dyer), Steve (Joe Keery) und Co. in der vom US-Militär aufgebauten Quarantänezone mittlerweile aussieht.
Dabei erwartete Fans zum Anfang direkt ein vermeintlicher Schock. Denn wir sahen scheinbar, wie Elf (Millie Bobby Brown) auf der Flucht vor Soldaten durch die Wälder flieht. Die Verfolgungsjagd findet durch einen erfolgreich abgefeuerten Betäubungspfeil ein jähes Ende. Doch als Lieutenant Robert Akers die ohnmächtige Person umdreht, sehen wir, dass es sich gar nicht um Elf handelt. Die anschließende Szene verrät, dass die wahre Elf mit Hopper (David Harbour) und Joyce (Winona Ryder) ihre Kräfte auf einem abgelegenen Parkour trainiert.
So erleichtert die Fans auch waren, dass es Elf gut geht, so verwirrt sind einige doch von der Verfolgungsjagd durch die Wälder. Denn diese Szene wirft gravierende Fragen auf.
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„Stranger Things“-Fans haben zwei Theorien zu mysteriöser Elf-Szene
Akers sagt zu seinem Vorgesetzten Lieutenant Colonel Sullivan (Sherman Augustus) bezüglich der mysteriösen Frau: „Das ist sie nicht. Wieder ein verdammter Fehlschuss, Sir.“ Diese Aussage legt den Schluss nahe, dass es nicht das erste Mal war, dass eine anscheinend unschuldige Frau vom US-Militär für Elf gehalten und verfolgt wurde.
Umso merkwürdiger ist es jedoch, dass dies im weiteren Verlauf der vier bislang veröffentlichten Folgen von Staffel 5 so gar keine Rolle spielt. Werden die Frauen vom US-Militär nach solchen Missverständnissen gefangen gehalten? Sollte sich dann niemand wundern, dass mehrere Frauen in Hawkins verschwunden sind, was Mike und Co. auf den Plan rufen würde?
Wer sind diese Frauen? Laufen sie einfach zufällig durch den Wald, werden vom US-Militär für Elf gehalten, wodurch Soldaten auf die Frauen zurennen, Panik auslösen, was in einer Verfolgungsjagd mündet?
Bislang scheint es zwei Theorien unter „Stranger Things“-Fans zu geben, wie ein Blick auf eine Frage zu der Szene bei Reddit zeigt. Die wohl naheliegendere Antwort ist, dass es sich hierbei um Personen handelt, die versuchen, aus der Quarantänezone zu fliehen, was logischerweise das Militär auf den Plan ruft. Dass es sich dabei um mehrere Frauen handelt, die Elf auf den ersten, flüchtigen Blick ähnlich sehen, wäre dann allerdings ein großer Zufall.
Die andere Theorie besagt, dass Hopper und Elf Frauen dazu anstiften, als Ablenkung durch die Wälder von Hawkins zu rennen. Diese Theorie bringt jedoch ebenfalls erhebliche Probleme mit sich. Wissen die Frauen, in welche Gefahr sie sich begeben und warum sollten sie diese auf sich nehmen? Und noch viel wichtiger: Haben Hopper und vor allem Elf kein Problem damit, Unschuldige in die Sache hineinzuziehen?
Aktuell wirkt diese Verfolgungsjagd aufgrund des fehlenden Kontexts leider wie ein oberflächlicher Versuch, direkt Spannung zu erzeugen, weil das Publikum denken könnte, dass Militär habe Elf gefangen. Dabei beweist der Rest von Staffel 5, dass „Stranger Things“ es doch gar nicht nötig hat, mit solch billigen Mitteln zu arbeiten.
Wir dürfen jedenfalls gespannt sein, ob die verbleibenden Episoden noch für Aufklärung sorgen. Ein wenig Geduld ist allerdings gefragt: Drei weitere Folgen erwarten uns am 26. Dezember und das große Finale dann am 1. Januar 2026 auf Netflix.
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