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Am Montag läuft bei ARTE ein Westernklassiker mit historischem Gewicht, der Generationen von Zuschauer*innen begeistert hat.
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Am Montag, 12. Januar 2026, um 19:15 Uhr zeigt ARTE den Westernklassiker „Der Schwarze Sergeant“ auch bekannt als „Mit einem Fuß in der Hölle“ (Originaltitel: „Sergeant Rutledge“, 1960) im Fernsehen, der im Anschluss in der ARTE-Mediathek abrufbar sein wird. Im Mittelpunkt steht Woody Strode als afroamerikanischer Sergeant Braxton Rutledge, eine Rolle, die zu den ersten Hauptfiguren dieser Art in einem großen Hollywood-Western zählt und offen Rassismus sowie das historische Erbe der „Buffalo Soldiers“ thematisiert.
„Der Schwarze Sergeant“ ab dem 12. Januar 2026 in der ARTE-Mediathek
Die Hochzeit der Western ist zwar schon lange vorbei, doch ob das Western-Kino wirklich tot ist, klären wir im folgenden Video.
Die Handlung von „Der Schwarze Sergeant“
„Der Schwarze Sergeant“ spielt 1881 an einem US-Militärposten im Westen der Vereinigten Staaten. Sergeant Braxton Rutledge (Woody Strode), ein afroamerikanischer Soldat der 9. Kavallerie, einem Regiment der sogenannten Buffalo Soldiers, wird beschuldigt, seinen weißen Vorgesetzten und dessen Tochter ermordet zu haben.
Vor einem Militärgericht muss Rutledge um seine Unschuld kämpfen, während sich durch Rückblenden ein komplexes Bild der Ereignisse und der gesellschaftlichen Vorurteile jener Zeit entfaltet. Der Film verknüpft Western-Action mit einem Gerichtsdrama und entlarvt offen die rassistischen Strukturen der US-Kavallerie.
Das historische Gewicht des Westernklassikers
„Der Schwarze Sergeant“ wurde 1960 von John Ford, einem der einflussreichsten Regisseure des Western-Genres, inszeniert und gilt als einer der ersten großen Hollywood-Western mit einem Schwarzen Protagonisten in der Hauptrolle. Die Figur des Rutledge wird von Woody Strode verkörpert, der als afroamerikanischer Schauspieler in Hollywood seinerzeit selten Gelegenheit zu solchen Rollen bekam (via Collider).
Der Film rückte damit nicht nur einen Schwarzen Soldaten in den Mittelpunkt, sondern thematisierte auch offen Rassismus und die Geschichte der sogenannten Buffalo Soldiers, einer afroamerikanischen Kavallerie-Einheit, die nach dem amerikanischen Bürgerkrieg in der US-Armee dienten. „Der Schwarze Sergeant“ gilt deshalb als Meilenstein in der Darstellung afroamerikanischer Charaktere im Western-Genre.
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