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Dieser Western aus den 80ern hat sich wahrlich seine Sporen verdient. Doch ohne seinen Star Kurt Russel wäre der Film beinahe nicht realisiert worden. Die Geschichte zu einem der besten Western erfahrt ihr hier.
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„Tombstone“ aus dem Jahr 1983 gilt heute als einer der besten Spätwestern. Doch hinter den Kulissen drohte das Projekt mehrfach zu scheitern, die Dreharbeiten chaotisch:
Ursprünglich sollte Kevin Jarre den Film schreiben und inszenieren, doch die Doppelbelastung erwies sich als zu viel – und Jarre stieg aus. George P. Cosmatos übernahm die Regie, doch dessen Führungsstil stieß auf Kritik. Zahlreiche Crewmitglieder, darunter der Kameramann, kündigten während der Produktion. Sogar Schauspieler wie Michael Biehn, der Johnny Ringo spielte, zogen in Erwägung, das Projekt zu verlassen.
Trotz dieser Widrigkeiten gelang es Kurt Russell, der Wyatt Earp verkörperte, das Projekt zu retten und in die richtige Richtung zu lenken.
TV-Sender Arte zeigt „Tombstone“ am kommenden Sonntag, den 9. November 2025 um 20:05 Uhr im Abendprogramm – ganz ohne Werbung! Wer zu der Sendezeit verhindert ist, kann ihn wahrscheinlich im Anschluss in der Arte-Mediathek streamen, für gewöhnlich laufen Spielfilme dort für eine begrenzte Zeit.
„Tombstone“ gehört sicherlich zu den besten Western aller Zeiten. Ob er es damit aber auch in die Top 15 der besten Filme laut IMDb schafft, erfahrt ihr in unserem Video.
Kurt Russells Einfluss auf Drehbuch und Struktur
Val Kilmer, der Doc Holliday spielte, betonte immer wieder Russells zentrale Rolle in der Produktion. Gemeinsam mit Kilmer überarbeitete Russell das ursprüngliche Drehbuch, das zu lang und komplex für die Produktionszeit war. Die beiden fokussierten die Handlung stärker auf die Beziehung zwischen Wyatt Earp und Doc Holliday.
Diese Entscheidung führte zu einigen der emotional eindringlichsten Sequenzen des Films. Besonders eine Szene blieb unvergessen: Doc Holliday, todkrank, erklärt, warum er Wyatt unterstützt, mit den Worten: „Wyatt Earp ist mein Freund.“ Als er darauf hingewiesen wird, dass er viele Freunde habe, erwidert Doc schlicht: „Ich nicht.“ Solche Momente verleihen dem Film eine Tiefe, die ohne Russells Eingreifen wohl verloren gegangen wäre.
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Ein geretteter Klassiker
Auch abseits des Drehbuchs bewies Russell Führungsstärke und half, die zerrüttete Produktion zusammenzuhalten. Seine Fähigkeit, Struktur und Charakterdynamik zu erkennen, verhinderte, dass das Star-Ensemble zu einer „Haifischfütterung“ wurde, wie Kilmer es beschrieb. Trotz der Herausforderungen brachte Russell die Produktion wieder auf Kurs und trug maßgeblich zum Erfolg des Films bei. Mit einer Rotten-Tomatoes-Wertung von 93 Prozent ist Tombstone heute ein Meilenstein des Western-Genres – und das zu großen Teilen dank Kurt Russells unermüdlichem Einsatz.
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