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#Ema empfiehlt Johnson&Johnson-Impfstoff uneingeschränkt

Ema empfiehlt Johnson&Johnson-Impfstoff uneingeschränkt

Die Europäische Arzneimittelbehörde (Ema) bewertet den Nutzen des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson höher als die Risiken. Dabei gebe es eine mögliche Verbindung zu sehr seltenen Fällen von ungewöhnlichen Thrombosen, teilte die Ema am Dienstag mit. Ein entsprechender Warnhinweis solle beigefügt werden.

Es gebe zudem eine große Ähnlichkeit zu Fällen, die bei dem Impfstoff von Astra-Zeneca aufgetreten seien, teilte die Ema weiter mit. Die amerikanischen Behörden hatten vor einer Woche nach dem Auftreten seltener Thrombosen zu einer vorübergehenden Aussetzung von Impfungen mit dem Mittel geraten. J&J hatte darauf die Auslieferung des Impfstoffs in die EU, die erst Anfang vergangener Woche begonnen hatte, verschoben. Die Ema war zuvor schon Berichten über Thrombosen nachgegangen.

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Bis Freitag soll in den Vereinigten Staaten über das weitere Vorgehen entschieden werden. Es wird mit einem abermaligen Einsatz des Vakzins gerechnet, womöglich mit Restriktionen.

Johnson & Johnson hat derzeit allerdings mit Produktionsproblemen zu kämpfen. Die Firma Emergent Bio-Solutions, die in einem Werk in Baltimore im amerikanischen Bundesstaat Maryland das Corona-Vakzin für J&J produziert, erklärte am Montag in einer Mitteilung an die amerikanische Börsenaufsicht SEC, die FDA habe verlangt, die Produktion bis zum Abschluss einer laufenden Untersuchung auszusetzen.

Johnson & Johnson hatte Ende März bestätigt, dass eine Charge seines Impfstoffs in der Produktionsstätte in Baltimore „nicht den Qualitätsanforderungen“ entsprochen habe. Nach Informationen der „New York Times“ waren 15 Millionen Impfdosen unbrauchbar. Johnson & Johnson kündigte trotz der Panne an, im April 24 Millionen zusätzliche Dosen zu liefern.

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Der Impfstoff hatte in den Vereinigten Staaten Ende Februar eine Notfallzulassung erhalten. Mitte März wurde das Vakzin dann auch in der EU zugelassen. Anders als in Amerika ist der Impfstoff in der Europäischen Union aber noch nicht im Einsatz.

Anders als bei den anderen bisher zugelassenen Corona-Impfstoffen ist bei dem Vakzin von Johnson & Johnson nur eine Impfspritze für einen umfassenden Schutz nötig. Außerdem ist die Lagerung und Auslieferung vergleichsweise einfach. Der J&J-Impfstoff war deswegen in den Vereinigten Staaten verstärkt eingesetzt worden und soll auch in der EU bei einer Beschleunigung der Impfkampagnen helfen.

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