Endgame“ nach 7 Jahren noch nicht verstanden

Endgame“ nach 7 Jahren noch nicht verstanden

Der bisherige Höhepunkt der Reihe wartete mit einer Zeitreise-Regel auf, die etlichen populären Sci-Fi-Filmen widersprach. Etliche Zuschauende verwirrt das offenbar weiterhin.

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Um die weggeschnippte Hälfte der Weltbevölkerung wieder zurückzubringen, griffen die Avengers zu einem radikalen Mittel: Zeitreise. „Avengers: Endgame“ wurde deswegen im Mittelteil zu einem Ausflug zurück zu bekannten Ereignissen des Marvel Cinematic Universe (MCU).

Überraschend für viele Zuschauende dürfte dabei gewesen sein, dass die Marvel-Held*innen sich nicht darum sorgen mussten, in der Vergangenheit etwas zu verändern. Schließlich führt so etwas im MCU nicht dazu, die eigene Gegenwart umzugestalten, wie man es beispielsweise aus „Zurück in die Zukunft“ kennt.

Stattdessen erklärte der Hulk (Mark Ruffalo), dass Änderungen in der Vergangenheit zu einer neuen Realität oder Zeitlinie führen, die sich ausgehend von diesem Unterschied anders entwickelt, als man es selbst aus der eigenen Realität gewohnt ist.

Diese Version von Zeitreisen bricht wie erwähnt mit gängigen popkulturellen Darstellungen, was offenbar auch heute noch, fast sieben Jahre nach dem Kinostart von „Avengers: Endgame“, für Verwirrung sorgt. Das legt zumindest ein Blick auf Reddit nahe.

Welche Logikfehler unter anderem deswegen angeblich in dem Marvel-Film schlummern, verrät euch unser Video:

Zeitreise-Regel aus „Avengers: Endgame“ sorgt weiter für Verwirrung

Auf Reddit erhielt jüngst ein Post erstaunlich viel Aufmerksamkeit, der einen Fehler bei den Zeitreisen von „Endgame“ gefunden haben will. So wirft die Person die Frage in den Raum, wie es denn sein kann, dass Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) in seinem gleichnamigen Solofilm die Zeit zurückgedreht hat, um unter anderem Wong (Benedict Wong) von den Toten auferstehen zu lassen. Angeblich hätte das doch laut der Erklärung aus dem vierten „Avengers“-Film zu einer neuen Realität führen müssen?

Der Post erfreute sich regen Zuspruchs, weswegen man davon ausgehen muss, dass etliche Fans diese Frage berechtigt finden und ebenfalls von der Zeitreise verwirrt sind. Zum Glück gibt es aber auch genug Kommentare, die für Klarheit sorgen. Denn wie korrekt angemerkt wurde, werden hier zwei völlig unterschiedliche Dinge verglichen.

In „Doctor Strange“ benutzt der titelgebende Marvel-Held den Zeitstein, um die Zeit zurückzudrehen. Der mächtige Infinity-Stein manipuliert dabei den Ablauf der Zeit in dieser Realität selbst und dies meist auch nur für bestimmte Objekte, nicht für die gesamte Realität.

Bei einer Zeitreise wie in „Endgame“ reist man hingegen durch den subatomaren Raum, das sogenannte Quantum Realm. Hierbei wird die Zeit um einen herum wie beim Einsatz des Zeitsteins eben nicht zurückgedreht, sondern man begibt sich physisch an einen früheren Punkt der Geschichte. Sollte man hier etwas ändern, entsteht eine neue Zeitlinie durch die physikalischen Gesetze des Universums, da es sonst zu Paradoxen kommen würde.

Hoffentlich hat diese neue Diskussion um „Avengers: Endgame“ bei einigen endlich für Klarheit gesorgt. Falls ihr die Erklärung von Bruce Banner noch einmal in Gänze sehen wollt, dann findet ihr den Marvel-Film auf Disney+ im Stream.

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