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Dolph Lundgren spielte He-Man schon 1987. Nun sprach er über den Kassenflop des neuen „Masters of the Universe“. Er sei „etwas enttäuscht“.
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Es ist schon eine Krux: 1987 dachte man, die Spielzeug- und Cartoon-Verfilmung „Masters of the Universe“ sei unter anderem aufgrund der düsteren und erwachsenen Auslegung inklusive veränderter Kostüme und einem für die Welt nicht angemessenen Budget an den Kinokassen gefloppt.
Den Kultstatus erlangte diese erste Realfassung mit Dolph Lundgren als He-Man und Frank Langella als Skeletor erst im Nachhinein auf VHS und durch TV-Ausstrahlungen. Auf Blu-ray erhaltet ihr das Sci-Fi-Fantasy-Abenteuer zum guten Preis über Amazon.
Nun startete nach jahrelanger Planungs- und Entwicklungszeit die neue Live-Action-Verfilmung unter Langzeit-Fan Travis Knight („Bumblebee“) in den Kinos. Obwohl sich Knight stärker an der originalen Cartoon-Vorlage aus den Achtzigern orientiert und seine Version sehr viel bunter und humorvoller auslegt – eben so, wie es die Fans damals wollten –, geriet „Masters of the Universe“ mit Nicholas Galitzine abermals zum Misserfolg an den Kinokassen – fast 40 Jahre nach dem ersten Kassenflop.
© IMAGO / Landmark Media / Cannon Film
Gerade einmal rund 105 Millionen US-Dollar konnten zum Zeitpunkt weltweit eingespielt werden. Für eine Produktion, die zwischen 170 bis 200 Millionen US-Dollar gekostet haben soll, eine Enttäuschung. Enttäuscht zeigte sich nun auch Originalstar Lundgren. Der 1,96-Meter-Hüne sprach mit ComicBook.com über die Neuverfilmung und zeigte sich irritiert vom Kino-Niedergang des Sci-Fi-Films:
„Ja, ich bin etwas enttäuscht. Ich meine, alle haben mir gesagt, dass es großartig werden würde. Ich bin kein Fan davon, auf die Einspielzahlen zu schauen und mich davon in meiner emotionalen Haltung zum Film beeinflussen zu lassen. Aber ich dachte mir: ‚Oh, okay. Seltsam, dass es nicht besser gelaufen ist.‘ Ich weiß nicht, woran das liegt. Es gab jede Menge Marketing, viel Presse. Ich war daran beteiligt, zumindest teilweise.“
Trotz der enttäuschenden Zahlen an den Kassen hat Regisseur Knight bereits ganz gute Vorstellungen davon, wie es mit „Masters of the Universe“ weitergehen könnte:
„Masters of the Universe“: Wie sieht es mit einer Fortsetzung aus?
Da Amazon MGM Studios hinter dem Sci-Fi-Fantasy-Film steckt, könnte sich die Herangehensweise des Studios an seine Filmproduktionen grundsätzlich von klassischen Hollywood-Studios unterscheiden. Das ist vergleichbar mit Apple. Für diese Unternehmen zählt auch das Streaming über die hauseigenen Dienste Prime Video und Apple TV. Es ist daher durchaus denkbar, dass „Masters of the Universe“ bei einem entsprechenden Streaming-Erfolg eine Fortsetzung erhält. Indes ist zum Zeitpunkt noch nichts offiziell bestätigt.
Die Hoffnung der Fans dürfte aber auch dadurch befeuert werden, dass das Kontingent des limitierten Steelbooks auf Amazon allein durch die Vorbestellungen vollständig ausgeschöpft wurde. Die Standard-Fassung (Blu-ray und 4K-UHD) ist jedoch noch immer erhältlich. Eine Hoffnung hat Lundgren aber noch immer für die Neuverfilmung: dass sie irgendwann den gleichen Kultstatus wie die alte Fassung mit ihm als He-Man genießen wird.
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