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#Er spielt die ekligste Rolle in The Electric State – aber vor 27 Jahren war er einer der größten Sitcom-Stars aller Zeiten

Unter den unzähligen Stars von The Electric State steckt auf einer der größten Sitcom-Stars überhaupt: Jason Alexander spielt die ekligste Rolle des Films.

Die Regisseure Joe und Anthony Russo haben für The Electric State einen gigantischen Cast zusammengetrommelt. Millie Bobby Brown, Chris Pratt, Giancarlo Esposito, Anthony Mackie – sie alle sind in den großen dramatischen Rollen des Sci-Fi-Krachers zu sehen oder zu hören. Die ekligste Rolle des Netflix-Films aber haben die Filmemacher einer Sitcom-Legende überlassen: Seinfeld-Star Jason Alexander spielt Ted Finister.

Seinfeld-Star Jason Alexander spielt in The Electric State ein Scheusal

In The Electric State gibt es einige Bösewichte: Den grausamen Schlächter von Schenectady (Esposito), den skrupellosen Tech-Milliardär Skate (Stanley Tucci) und zahllose gesichtslose Roboterlegionen. Aber Ted Finister ist der widerlichste unter ihnen.

Im schmutzigen Unterhemd siecht Michelles (Millie Bobby Brown) gesetzlicher Vormund in der Wohnung herum, hält die Teenagerin mit einer elektronischen Fußfessel gefangen und beutet sie finanziell aus: Um einen Zuschuss zu kassieren, will er sie etwa gegen ihren Willen für außerschulische Aktivitäten anmelden.

Er kümmert sich keine Sekunde um Michelle, sondern verbringt seine Zeit lieber mit digitalem Urlaub – „in Las Vegas mit Cindy Crawford„, wie er erklärt. Und als sich ein kleiner Roboter (Alan Tudyk) in ihr Zimmer schleicht, wird er sogar gewalttätig. Die junge Heldin stellt ihn schließlich per Elektroschocker ruhig, was bei vielen Zuschauer:innen ein Gefühl ungemeiner Befriedigung hervorrufen wird.

Für eine derart lachhafte Figur wollten die Regisseur womöglich nichts dem Zufall überlassen und besetzten eine Comedy-Legende in der Rolle: Jason Alexander war durch seine Rolle als George Costanza in Seinfeld auf der ganzen Welt bekannt. Costanza, ein Jugendfreund von Hauptfigur Jerry (Jerry Seinfeld), ist ein gerissener Faulpelz, der immer einen Weg findet, harte Arbeit zu umgehen.

Seinfeld gilt auch heute noch als eine der größten Sitcoms überhaupt: Über sieben Staffeln, die von 1989 bis 1998 in den USA ausgestrahlt wurden, konnte die Serie unfassbare Zuschauerzahlen einfahren. Laut der L.A. Times  sahen historische 76 Millionen Menschen das Finale. Es war ein derart bewegendes Ereignis, dass die Bilder davon seit jeher um die Welt gehen, wie hier etwa bei X.

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Jason Alexander war für seine Seinfeld-Rolle sieben Mal für den Emmy und vier Mal für den Golden Globe nominiert. Nach seinem großen Sitcom-Erfolg blieb er beschäftigt, auch wenn er die Höhen seiner 90er-Glanzzeit nie wieder erreichte. Der Comedy-Star war unter anderem in Friends, Lass es, Larry! oder Alle hassen Chris zu sehen und lieh vielen Filmfiguren seine Stimme. The Electric State ist sein erster Netflix-Film.

Podcast: Was hat Netflix’ teuerster Film The Electric State zu bieten?

320 Millionen US-Dollar soll Netflix für den Sci-Fi-Actioner The Electric State ausgegeben haben, mehr als je zuvor für einen Film. Doch was ist am Ende dabei herausgekommen?

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Im Vergleich mit anderen teuren Netflix-Produktionen, schauen wir auf den Look, die Stars und die Vorlage von The Electric State und diskutieren, was funktioniert und wo der Science-Fiction-Blockbuster mächtig enttäuscht.

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