#Erster Prozess gegen frühere ÖVP-Ministerin Karmasin



Wien im Herbst 2017: Sophie Karmasin mit dem damaligen Außenminister Sebastian Kurz

Bild: EPA-EFE

Infolge der „Ibiza“-Ermittlungen in Österreich beginnt der Prozess gegen Sophie Karmasin von der ÖVP. Die einstige Familienministerin soll Einkünfte verschwiegen und Regierungsaufträge erschlichen haben.

An diesem Dienstag beginnt vor dem Wiener Landesgericht der erste Prozess gegen ein von der ÖVP bestelltes früheres Regierungsmitglied infolge der „Ibiza“-Ermittlungen. Angeklagt ist die einstige Familienministerin Sophie Karmasin.

Es geht um die Zeit nach dem Ausscheiden Karmasins aus der Regierung 2017. Bei der Vergabe von Studien für die Regierung an sie soll getrickst worden sein. Und sie soll Einnahmen verschwiegen haben, um die Lohnfortzahlungen zu kassieren, die ausgeschiedenen Ministern zusteht. Es sei ihr um „maximale Bereicherung zulasten der Allgemeinheit“ gegangen, wirft die Staatsanwaltschaft der früheren Ministerin vor.

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