#Erster Quantencomputer für weniger als eine Million Euro

Das europäische Start-up IQM Quantum Computers will in den kommenden Monaten das erste Modell einer völlig neuen Generation von Rechnern auf den Markt bringen. Es soll nicht mehr im binären Code mit Bits von Einsen oder Nullen arbeiten, sondern auf Basis sogenannter Qubits. Diese haben die Besonderheit, nicht nur mit 0 oder 1 rechnen, sondern auch gleichzeitig im Zustand von 1 und 0 sein zu können. Das wird den IQM Spark genannten supraleitenden Rechner in die Lage versetzen, bestimmte Aufgaben rascher abzuarbeiten als ein klassischer Computer. Vor allem aber soll Spark die Wege zu neuen Horizonten frei machen.

„Mit unserer Maschine wollen wir die Quantenrevolution auf breiter Front in die Hochschulen, Universitäten und Forschungsinstitute bringen“, sagt Björn Pötter, Produktchef des deutsch-finnischen Start-ups. „Wir haben die komplizierten Prozesse des Quantencomputings mittlerweile so weit in den Griff bekommen, dass sie den Rechner samt dem komplexen Innenleben quasi in jedes Büro, auf jeden Tisch und, wenn es sein muss, auch in eine Garage stellen können – und das für weniger als eine Million Euro“, sagt Technikchef und Mitgründer Kuan Yen Tan im Gespräch mit der F.A.Z.

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