
Der frühere Commerzbank-Chef Martin Blessing wird Beauftragter der Regierung für mehr ausländische Investitionen. Die Bundesregierung teilte am Montag mit, dass Friedrich Merz den 62-Jährigen zum „persönlichen Beauftragten des Bundeskanzlers“ ernannt habe. Blessing soll sich mit seiner Expertise des Banken-Sektors und der Privatwirtschaft verstärkt um Investitionen in den Standort Deutschland kümmern. Er soll dabei eng mit der Agentur German Trade and Invest (GTAI) zusammenarbeiten, die sich ebenfalls um ausländische Investitionen kümmert.
Ein neuer personeller Apparat soll für Blessing nicht geschaffen werden, er will seine Tätigkeit als Ein-Euro-Job wahrnehmen – also ohne Bezahlung. Auch einige andere europäischen Staaten wie Frankreich oder Großbritannien haben ähnliche Positionen eingerichtet, die für Investitionen in ihren Ländern werben sollen und dafür auch Zugang zum Regierungschef haben.
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