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Es kommt erneut Bewegung in den Vermisstenfall Maddie McCann. In Portugal will die Polizei nach der Leiche des Mädchens tauchen, das seit 2007 als vermisst gilt.
Der See befindet sich nahe der Stadt Silves, rund 40 Kilometer entfernt von Praia da Luz. Also von dem Ort, an dem die Britin Maddie McCann am Abend des 3. Mai 2007 aus einem Ferienapartment verschwand. Laut den Berichten soll auch ein Waldstück in der Nähe des Stausees durchkämmt werden.
Entwicklungen im Vermisstenfall Maddie McCann: Tipp kam aus Deutschland
Hinter den neuerlichen Entwicklungen im Fall Maddie McCann sollen deutsche Behörden stehen. Demnach wird die Polizei in Portugal wohl auf einen Tipp der Staatsanwaltschaft Braunschweig tätig, die derzeit Ermittlungen gegen den Verdächtigen Christian Brückner führt.
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Video: dpa
Brückner ist ein vorbestrafter Kinderschänder, der in Deutschland derzeit eine Haftstrafe wegen Vergewaltigung absitzt. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig verdächtigt ihn, auch hinter dem Verschwinden von Maddie McCann zu stehen. Er lebte zwischen 1995 und 2007 an der Algarve und wurde in der Vergangenheit von einem Mann belastet, für die Entführung des Mädchens verantwortlich zu sein.
Portugal: Warum taucht die Polizei in Stausee nach Maddie McCann?
Am Montag wurden laut eines portugiesischen TV-Senders bereits eine Straße abgesperrt, die zum Stausee „Barragem do Arade“ führt. Am See sollen auch schon Zelte von der Polizei aufgeschlagen worden sein. Die Suche mit Baggern und Tauchern soll zwei Tage andauern. Doch warum sucht die portugiesische Polizei in dem Stausee nach dem verschwundenen Mädchen?
Es war zunächst unklar, warum gerade jetzt eine Tauchaktion im „Barragem do Arade“ geplant ist. Fakt ist, dass die Polizei den Stausee im Jahr 2008 schon einmal absuchte. Damals wurde ein Beuten mit Knochen aufgefunden, welche nach der Beurteilung von Spezialisten „nicht menschlichen Ursprungs“ seien. Die neuerliche Suchaktion könnte nun mit Brückner zu tun haben, der nach Bild-Informationen in der Gegend des Stausees Freunde gehabt haben soll. Der Stausee war zuvor in den Fokus der Ermittlungen gelangt, da ein Lkw-Fahrer laut der Daily Mail 2007 aussagte, dass in der Nähe des Sees eine Frau einem Mann ein Kind übergab.
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Die Operation der Polizei ist im Fall Maddie McCann die erste größere seit Juni 2014. Damals durchsuchte die britische Polizei den Ort Paria da Luz mit Spürhunden und einem Bodenradar. Sie fand keine Hinweise auf den Verbleib des britischen Mädchens. Zuletzt hatten
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