Fans fürchten bereits das Schlimmste

Fans fürchten bereits das Schlimmste

Die FSK hat „Mortal Kombat 2“ überraschend mit einer niedrigeren Altersfreigabe versehen als den Vorgänger. Ist das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?

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Am 7. Mai 2026 startet mit „Mortal Kombat 2“ die von Fans sehnsüchtig erwartete Fortsetzung der 2021er-Videospielverfilmung in den hiesigen Kinos. Der Vorgänger wurde für seine originalgetreue Umsetzung gelobt, vor allem die Fatalities aus den Videospielen wurden hier äußerst blutig realisiert.

Mit Hollywoodstar Karl Urban („The Boys“) als Johnny Cage steht dieses Mal zudem ganz offensichtlich eine der Hauptfiguren der kultigen Fighting-Games im Mittelpunkt. Was kann man sich als Fan also mehr wünschen? Doch nun herrscht Verunsicherung in der Community, denn die deutsche Altersfreigabe steht mittlerweile fest: Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) hat „Mortal Kombat 2“ eine Freigabe ab 16 Jahren vergeben.

Eine doch ziemlich überraschend niedrige Freigabe, immerhin haben die bisherigen Trailer durchaus blutige Ausschnitte enthüllt, die zeigen, dass sich Regisseur Simon McQuoid auch dieses Mal nicht zurückgehalten hat in Sachen Action. Schaut euch hierzu den aktuellen Trailer an:

Der hohe Fantasy- und Humoranteil könnte die FSK:16-Freigabe für „Mortal Kombat 2“ erklären

Nun könnte man befürchten, dass Warner Bros. den Film für die Kinoauswertung hierzulande um Gewaltspitzen hat schneiden lassen. Diese Praxis ist heutzutage aber eigentlich nicht mehr ganz so üblich wie etwa in den 1990er- und 2000er-Jahren, als Hollywood den Kinosommer noch mit klassischen Actionfilmen bestritt.

Hinzu kommt, dass sich die Verantwortlichen im Klaren darüber sind, wer das Zielpublikum ist und was es verlangt. Ein fürs Kino geschnittene Fortsetzung nach einem ungeschnittenen Vorgänger wäre das Quasi-Todesurteil, siehe „The Expendables 3“. Die Anfrage von Schnittberichte.com, ob „Mortal Kombat 2“ ungeschnitten in deutschen Kinos laufen wird, ließ Warner bis dato zwar unbeantwortet, ich glaube aber, dass die Antwort auf der Hand liegt.

Denn dieses Mal geht es für das titelgebende Turnier ganz offensichtlich nach Outworld, also in ein Fantasy-Reich. Zusammen mit dem vermutlich hohen Humoranteil dank Johnny Cage und eben diesem Fantasy-Setting könnte eine niedrigere Freigabe durchaus denkbar sein. „Mortal Kombat“ spielte noch auf der Erde, das Setting war also einigermaßen „realistisch“ gehalten. Das ist dieses Mal nicht mehr der Fall.

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