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Microsoft droht neuer Ärger in Frankreich, wo die heimische Suchmaschine Qwant sich an die Kartellbehörden gewendet hat. Das französische Unternehmen, welches gemeinsam mit der deutschen Suchmaschine Ecosia auch an einem europäischen Suchindex arbeitet und so die Abhängigkeit von den USA durchbrechen möchte, wirft den Redmondern vor, die Suchergebnisse über die Bing Plattform für Qwant gezielt verschlechtert zu haben. Microsoft bestreitet die Vorwürfe.
Qwant baut bisher auf Bing auf, um seine Suchergebnisse zu generieren. Die Prüfung durch die französischen Kartellwächter erfolgt im Eilverfahren, eine Entscheidung dürfte im September fallen. Sollte Microsoft bereits ein konkreter Machtmissbrauch nachgewiesen werden, droht ihnen in Frankreich eine Geldstrafe von bis zu 10 % des weltweiten Umsatzes. Anschließend könnte ein reguläres Antitrust-Verfahren für eine umfassende Prüfung eingeleitet werden.
Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und der Entwicklerplattform zu berichten hat. Regelmäßige News zu Mozilla und meinem digitalen Alltag sind auch dabei.
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