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„Friedberg: Sozialstation im ehemaligen Sparkassen-Gebäude eingeweiht“
Die Sozialstation ist jetzt auch offiziell wieder in Friedberg „angekommen“. Beim Festakt wird klar, wie viele Vorteile der Standort an der Augsburger Straße hat.
Hochoffiziell handelt es sich bei dem Objekt um die neue Verwaltungs- und Einsatzzentrale der „Sozialstation Augsburg-Hochzoll Friedberg und Umgebung Ökumenische Ambulante Pflege gemeinnützige GmbH „. Dieses Wortungetüm ist den verschiedenen Zusammenschlüssen geschuldet, die im Verlauf der letzten Jahrzehnte aus Synergiegründen zustande kamen. Die Geschäftsführerin der Sozialstation, Gudrun Jansen, freute sich über den gelungenen Umzug: „Was lange währt, wird endlich gut“, sagte sie. „Schon seit vielen Jahren war der Gedanke da, ein neues Zuhause für die Sozialstation zu suchen. Einerseits platzten wir in Hochzoll, auf der Watzmannstraße aus allen Nähten, andererseits sollte auch räumlich gewährleistet sein, dass die im Jahr 2013 fusionierten Sozialstationen Augsburg-Hochzoll und Friedberg zusammenwachsen. Ferner werden durch die zentrale Lage im Friedberger Westen, inmitten unseres Versorgungsgebietes, Prozesse und Wege optimiert.“
Sozialstation zog bereits 2020 von Hochzoll nach Friedberg-West
Schon im Dezember 2020 waren die neuen Räume bezogen worden. „Gerne hätten wir schon damals zusammen mit unseren Förderern und Freunden angemessen gefeiert“, so Jansen. „Das war aber aufgrund der Pandemie-Maßnahmen im Vorjahr leider nicht möglich. Doch alles hat seine Zeit. Und nun ist die Zeit reif, unser Einweihungsfest nachzuholen.“
Somit konnte Wolfgang Rockelmann erst mit einiger Verspätung als Vorstand der Bürgerstiftung Sozialstation Friedberg zahlreich erschienene Vertreter und Vertreterinnen aus den Kirchengemeinden, aus dem Landkreis Aichach-Friedberg sowie den Städten Augsburg und Friedberg begrüßen. Pfarrer Manfred Bauer und Stadtpfarrer Steffen Brühl segneten die Räumlichkeiten im Rahmen einer Andacht, welche Ulrike Zengerle den musikalischen Rahmen gab. Bauer überreichte Jansen ein gesegnetes Kreuz.
Die neuen Räume der Sozialstation Augsburg Hochzoll Friedberg und Umgebung wurde nun offiziell eingeweiht. Der Umzug von Hochzoll nach Friedberg-West hatte bereits 2020 stattgefunden.
Foto: Horst W. Jansen
Rockelmann als Hausherr des Gebäudes – die Bürgerstiftung hatte dieses Ende 2020 von der Stadtsparkasse Augsburg erworben – moderierte den Ablauf. Die Bürgerstiftung ist einer von drei Gesellschaftern der Sozialstation. Rockelmann thematisierte die geschichtlichen Hintergründe der Sozialstation Friedberg. Diese war als Bürgerinitiative vor über 100 Jahren zum Zwecke der Alten- und Krankenhilfe im häuslichen Umfeld entstanden. Im weiteren Verlauf verdeutlichte Rockelmann, wie und warum es 2013 zur Fusion mit der Sozialstation Augsburg-Hochzoll gekommen war.
Alois Bösl, Vorstand des Vereins Soziale Dienste in den Pfarreien Heilig Geist und Zwölf Apostel, ebenfalls Gesellschafter der Sozialstation, ergänzte die Hintergründe um die Geschichte der Sozialstation Hochzoll, die vor über 50 Jahren aus den beiden dortigen Kirchengemeinden heraus entstanden war.
Gudrun Jansen: Die Sozialstation lebt durch ihr Mitarbeiterinnen
Hannes Pröller als Vorstand des Fördervereins ambulante Krankenpflege Sozialstation Friedberg wies auf die notwendige Unterstützung für die Sozialstation hin. So konnten in der Vergangenheit verschiedene Sachleistungen, wie etwa Fahrzeuge und Ausrüstung angeschafft werden. Dr. Renate Weber, Ärztin aus Hochzoll, war es wichtig, die sehr gute Zusammenarbeit zu loben. Hier spreche sie auch für ihre ärztlichen Kolleginnen und Kollegen.
Ein Grußwort des Kreises Aichach Friedberg überbrachte Katrin Müllegger-Steiger in Vertretung des Landrats Klaus Metzger, aus der Stadt Friedberg überbrachte der zweite Bürgermeister Richard Scharold Grüße, für die Stadt Augsburg war Stadtdirektor Frank Pintsch angereist.
Zum Ende des offiziellen Teils übergab Rockelmann das Wort an Gudrun Jansen, die sich bedankte und ausdrücklich den Fokus auf die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzte. Die Sozialstation lebe durch ihr Engagement. Ohne diese Menschen, ob haupt- oder ehrenamtlich, sei solch eine Arbeit nicht möglich. Anschließend fand ein reger Austausch der Gäste statt. Bei Fingerfood, Getränken und Musik, hier war das Jazz-Duo „little fire“ engagiert worden, konnten die Kontakte intensiviert werden.
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