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Mit „Weapons“ hat Horror-Meister Zach Cregger einen Kassenhit gelandet. Nun wagt er sich an ein Reboot von „Resident Evil“; und begrüßt den Fan-Hass.
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Bei der 98. Verleihung der Oscars, die vorerst zum letzten Mal im Dolby Theatre in Los Angeles stattfand, erhielt Amy Madigan die Auszeichnung als beste Nebendarstellerin für „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“. Ein echtes Ausrufezeichen, denn es war die einzige Nominierung für den innovativen Horror-Episodenfilm von Filmemacher Zach Cregger. Den Film erhaltet ihr übrigens über Amazon zum guten Preis auf Blu-ray.
Der aufstrebende Filmemacher genießt momentan ungefähr den gleichen Ruf und die Anerkennung, die damals sein Kollege Jordan Peele nach „Get Out“ und „Wir“ erhielt. Bei Cregger sind es „Barbarian“ und eben „Weapons“.
Nun blickt die ganze (Horror-)Branche ganz genau auf Creggers nächstes Filmprojekt. Für Constantin Film werkelt er aktuell an einem Reboot von „Resident Evil“. Nach der langjährigen Filmreihe unter Paul W.S. Anderson und dessen Ehefrau Milla Jovovich hat es zwei vergebliche Versuche gegeben, Capcoms Kult-Videospiele neu aufzubereiten.
Er macht sich dabei aber keine Illusionen, dass die enorm kritische Fangemeinde seinen Film mit offenen Armen empfangen wird, denn sein Film wird offenbar eine sehr freie Adaption. Im Gegenteil, gegenüber The New York Times zeigte er sich nun überzeugt, dass ihn die Fans „kreuzigen“ würden:
„Ich liebe die Vorstellung, gegen eine ganze Welt anzutreten, die darauf aus ist, einen zu vernichten. Das macht Spaß; und ich habe noch keinen Film gesehen, der ein solches Erlebnis bietet.“
Klingt so, als sähe Cregger darin einen Ansporn, es allen beweisen zu können, einen „Resident Evil“-Film zu drehen, der mit der Vorlage fast nichts zu tun hat, aber die Fangemeinde dennoch überzeugen kann. Welche Horror-Highlights euch 2026 noch erwarten, zeigen wir euch hier:
Das Reboot-Drehbuch zu „Resident Evil“ soll bereits geleakt sein
Zur Handlung selbst ist aktuell offiziell noch nichts bekannt. Fest steht nur, dass Cregger mit Austin Abrams bereits seinen Hauptdarsteller gefunden und die Besetzung zudem um Paul Walter Hauser, Kali Reis, Zach Cherry sowie Johnno Wilson erweitert hat.
Es gab allerdings bereits erste Gerüchte, wonach sich die Geschichte um einen medizinischen Kurier dreht (Austin Abrams), der versucht, zu seiner Ehefrau im Krankenhaus von Raccoon City vorzudringen.
Dazu soll eine Drehbuchfassung geleakt sein, die natürlich von der Fangemeinde bereits seziert wurde. Demnach sei die Geschichte ziemlich humorvoll angelegt, ja geradezu im Sklapstick-Stil. Das könnte hinkommen, wenn man sich an das „Weapons“-Segment mit Abrams’ Drogensüchtigen James erinnert. Das wiederum dürfte in der Tat für einiges an Ärger unter Hardcore-Fans sorgen. Ob sie Cregger dafür gleich „kreuzigen“, sei einmal dahingestellt. Deutscher Kinostart für das Reboot ist der 17. September 2026.
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