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Ein oscarprämierter Film über eine der symbolträchtigsten Militäroperationen unserer Zeit verschwindet in einigen Tagen aus dem Abo von Netflix.
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In den Netflix-Charts beweist „Reacher“-Star Alan Ritchson mit „War Machine“ aktuell, dass das Publikum offenbar selbst in diesen Zeiten Kriegsfilme nicht verschmäht.
Falls ihr an solchen Titeln interessiert seid, dann solltet ihr wissen, dass ein gefeierter Film, der Nähe zum Genre aufweist, demnächst aus dem Netflix-Abo verschwindet: „Zero Dark Thirty“ steht euch nur noch bis zum 31. März bei dem Streamingdienst zur Verfügung.
„Zero Dark Thirty“ begleitet die CIA-Analystin Maya (Jessica Chastain), die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 an der Suche nach dem Anführer von al-Qaida beteiligt ist: Osama bin Laden. Über mehrere Jahre arbeitet sie mit Geheimdienstmitarbeiter*innen und Militärstellen zusammen, darunter der Verhörspezialist Dan (Jason Clarke), die Stationsleiterin Jessica (Jennifer Ehle), der CIA-Vorgesetzte Joseph Bradley (Kyle Chandler) und der Agent George (Mark Strong).
Durch Verhöre, Informationsauswertung und internationale Ermittlungen verfolgt Maya Hinweise auf ein Netzwerk von Kurierpersonen und mögliche Aufenthaltsorte der Zielperson, während politische Entscheidungen, Fehlinformationen und operative Rückschläge die Arbeit der Beteiligten beeinflussen. Schließlich verdichten sich die Erkenntnisse zu einem möglichen Standort, weswegen eine militärische Operation vorbereitet wird.
Der folgende Trailer liefert euch einen Eindruck:
Lohnt sich „Zero Dark Thirty“ auf Netflix im Stream?
Bei fünf Oscarnominierungen – unter anderem für Bester Film – konnte das Werk von Regisseurin Kathryn Bigelow letztlich in der Kategorie Bester Tonschnitt gewinnen. Zudem glänzt der Film neben den erwähnten Darsteller*innen auch noch unter anderem mit Chris Pratt, Joel Edgerton, Jeremy Strong, James Gandolfini und Frank Grillo in der Besetzung.
Falls euch das nicht reicht: „Zero Dark Thirty“ kommt bei Rotten Tomatoes auf 91 % Zustimmung von der Fachpresse und 80 % positiven Reaktionen vom Publikum. Unter anderem finden sich dort folgende Stimmen:
„Keine Ahnung, wie dieser Film nicht den Oscar für Bester Film gewonnen hat. Das beste Argument, das ich für ihn geben kann, ist, dass er den Test der Zeit besteht. Ich habe ihn im Laufe der Jahre etwa zehnmal gesehen, und jedes Mal, wenn ich ihn sehe, schätze ich ihn mehr. Jessica Chastain ist natürlich herausragend, aber meine Lieblingsleistung kommt eigentlich von James Gandolfini. Beurteilt ihn nicht; schaut ihn euch an und genießt ihn.“
„Es ist großartig. Besser, als ich gedacht hatte. Die letzten etwa 50 Minuten sind eine nervenaufreibende Fahrt, die einen an den Rand des Sitzes drückt.“
„Das ist der beste CIA-Film überhaupt. Düster, realistisch, stellenweise schwer anzusehen, nachdenklich, sich langsam aufbauend und voller Spannung. Großartige Regie, Kameraarbeit und Sounddesign. Kathryn Bigelow gewann ihren Oscar für ‚The Hurt Locker‘, aber dieser Film ist um Längen besser.“
„Einer meiner liebsten Filme aller Zeiten. Die erste Stunde ist etwas langsam und besteht größtenteils aus Folter und Terroranschlägen. Der Film nimmt jedoch eine Wendung, sobald sie beginnen, das Mobiltelefon zu verfolgen und die 90 Minuten von dort bis zum Ende sind möglicherweise die besten 90 Minuten der Filmgeschichte.“
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