Gefeuerter Marvel-Star war an Set-Unfall beim Action-Dreh beteiligt

Gefeuerter Marvel-Star war an Set-Unfall beim Action-Dreh beteiligt

Es ist eine bizarre Situation am Set des Action-Comebacks von Jonathan Majors. Der ehemalige Marvel-Star stürzte bei einem Set-Unfall mit einem Co-Star aus dem Fenster.

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Er war einst die ganz große Marvel-Hoffnung für die Zeit nach „Avengers: Endgame“ und dem überlebensgroßen Fiesling Thanos (Josh Brolin): Jonathan Majors sollte als Kang der Eroberer die nächsten MCU-Phasen über als nächstes großes Feindbild dienen. Dann erschütterten private Skandale das Leben des 36-Jährigen – und plötzlich war der einst hoffnungsvolle Name in Hollywood gestrichen.

Seinen bislang letzten Film, „Magazine Dreams“, hatte er noch 2022 abgedreht. Aufgrund der Umstände um seine Person wurde das großartige Bodybuilder-Drama aber erst 2025 veröffentlicht, verblieb unter ferner liefen.

Nun versucht sich Majors an einem Comeback als Actionstar. Zwei Produktionen stehen an: einmal „Merciless“ unter dem Regieduo Frank Hannah und Christopher Tuffin und einmal eine noch titellose Produktion unter Regisseur Kyle Rankin („Run Hide Fight“). Bei beiden Produktionen handelt es sich ganz offensichtlich um Independent-Werke mit eher niedrigem Budget.

Letzterer Film scheint eine ziemlich turbulente Produktion zu erleben, wie Deadline berichtet: So sorgt nun ein Set-Unfall, in den neben Majors auch Co-Star JC Kilcoyne involviert ist, für Aufsehen. Dabei sind beide aus einem Fenster rund zwei Meter in die Tiefe gestürzt. Das richtige Glas wurde im Vorfeld mit einem speziell präpariertem Effektglas ausgetauscht, aber nur lose gesichert, wodurch es sofort nachließ, als Majors und Kilcoyne sich dagegen fallenließen:

Stunts gehören zum Actiondreh einfach dazu – aber unter sicheren Bedingungen. Dieser Stunt hier schrieb Filmgeschichte:

Action-Crew protestierte bereits gegen die angeblich unsicheren Arbeitsbedingungen

Auf Nachfrage ließ die Agentur von Kilcoyne wissen, dass es dem Schauspieler gut gehe und er unmittelbar von der Produktionscrew versorgt wurde. Er habe sich zu keinem Zeitpunkt unsicher am Set gefühlt und lobe die „positive Erfahrung“ bei diesem Actionfilm. Allerdings soll eine Verletzung an der Hand mit mehreren Stichen genäht worden sein.

Ein ganz anderes Bild zeichnen dagegen anonyme Äußerungen von Crew-Mitgliedern, die aufgrund von Sicherheitsbedenken die Produktion verlassen haben. So wurde Chris Bailey, der am Set für die Spezialeffekte zuständig ist, erst vor wenigen Jahren wegen illegalen Besitzes von Sprengstoff an einem Filmset verurteilt. Mit den Bedenken der Crewmitglieder konfrontiert, antwortete Produzent Dallas Sonnier auf ziemlich martialische Weise:

„Wir sind viel zu beschäftigt damit, knallharte Typen zu sein, Sachen in die Luft zu jagen, Hubschrauber zu fliegen und Filmterrorist*innen zu erledigen, als dass wir uns um vier Arschlöcher mit Plakaten auf dem Bürgersteig und ihren illegitimen Streik kümmern könnten.“

Die Dreharbeiten selbst sollen noch immer im Gange sein; und das, obwohl mehr als die Hälfte der Crew gegen die Zustände am Set protestiert haben sollen. Offenbar finden sich genügend Leute, um ihre Positionen direkt zu ersetzen. Bleibt nur die Hoffnung, dass es bei diesen glimpflichen Unfällen verbleibt.

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