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Die Diskussion um Hyperliquid und den HYPE-Token sorgt aktuell für viel Unsicherheit am Markt. Grund sind anstehende Token-Freigaben in Milliardenhöhe und Gerüchte über die Rolle von Binance-Gründer Changpeng Zhao (CZ). Parallel gewinnt das Projekt Aster an Stärke und zieht Handelsvolumen von Hyperliquid ab. Für Anleger stellt sich die Frage, ob die Sorgen berechtigt sind oder ob es sich nur um überzogene Furcht handelt.
Geplante Token-Freigaben belasten HYPE
Hyperliquid (HYPE) steht vor einem wichtigen Zeitpunkt. Ab dem 29. November 2025 sollen über zwei Jahre hinweg rund 237,8 Millionen HYPE-Token freigegeben werden. Das entspricht aktuell einem Wert von etwa 500 Millionen US-Dollar pro Monat. Geplant ist, dass nur ein Teil dieser Menge durch Rückkäufe aus den Handelsgebühren aufgefangen wird. Experten rechnen jedoch damit, dass maximal 17 Prozent – also rund 90 Millionen US-Dollar – aufgesogen werden. Damit könnten monatlich rund 410 Millionen US-Dollar als zusätzliches Angebot in den Markt gelangen.
Solch große Freigaben nennt man auch „Unlocks“. Sie erhöhen oft den Druck auf den Preis, da mehr Coins verkauft werden können. Kritiker warnen, dass dies eine Abwärtsspirale für HYPE auslösen könnte. Andere Stimmen sehen Hyperliquid jedoch weiterhin stark, da die Plattform hohe Gebühreneinnahmen erzielt und zu den führenden Derivatebörsen gehört.
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Aster wächst und rückt ins Rampenlicht
Während Hyperliquid mit den Unlocks kämpft, wächst Aster (ASTER) sehr schnell. Das Projekt startete erst im September 2025, konnte aber innerhalb weniger Wochen ein Handelsvolumen erreichen, das teilweise höher liegt als bei Hyperliquid. Aster bietet Spot- und Derivatehandel mit extrem hohen Hebeln und hat durch Funktionen wie versteckte Orders zusätzliche Aufmerksamkeit erlangt.
Hinzu kommt die Vermutung, dass CZ das Projekt unterstützt. Offiziell bestätigt ist das nicht, doch die Nähe zu früheren Binance-Investoren sorgt für Spekulationen. Große Investoren haben bereits Hunderte Millionen US-Dollar in den ASTER-Token gesteckt. Gleichzeitig gibt es aber auch Kritik: Ein Großteil der Token liegt in wenigen Wallets, was Fragen nach der Dezentralisierung aufwirft.
CZ killed FTX by market dumping FTT. He was one of the largest holders from the get go. Do you really think he doesn’t already own 1 to 2% of the $HYPE supply? He launched HYPEUSDT perps on binance just weeks before kingmaking $ASTER. Funding rate on nance is a third of HL.
Do…
— Taran (@Taran_ss) September 24, 2025
Für den Markt bedeutet Aster eine neue Konkurrenz. Trader, die nach Rendite suchen, weichen zunehmend dorthin aus. Ob sich dieser Trend dauerhaft durchsetzt, hängt davon ab, wie Aster sein Wachstum halten kann und wie Hyperliquid seine Token-Probleme löst.
Neben Hyperliquid und Aster sorgt noch ein weiteres Projekt für Aufmerksamkeit: Bitcoin Hyper. Dabei handelt es sich um ein neues Krypto-Projekt, das den Namen Bitcoin mit modernen Funktionen kombiniert. Ziel ist es, die Vorteile von Bitcoin mit schnelleren Transaktionen und zusätzlichen Anwendungen zu verbinden. Der Presale von Bitcoin Hyper läuft derzeit sehr erfolgreich und zieht viele Anleger an.
Damit zeigt sich: Während bestehende Plattformen wie Hyperliquid und Aster im direkten Wettbewerb stehen, entstehen parallel neue Projekte, die ebenfalls Kapital anziehen. Für Anleger lohnt es sich daher, die Entwicklungen im Markt aufmerksam zu beobachten.
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