
Die Betroffenen empfinden diese Verletzungen als schlimmer als etwa ein amputiertes Bein oder einen fehlenden Arm. Denn auf ein entstelltes Antlitz reagieren Menschen unmittelbar: Sie starren oder wenden sich ab. Kinder bekommen Angst. Für Verwundete ist das schwer zu ertragen, vor allem auch, wenn sich Angehörige abwenden, Partner sich trennen, Freunde auf Abstand gehen. Die Männer auf diesen Bildern, die wir in einem Krankenhaus in Lemberg (Lwiw) getroffen haben, warten auf Operationen. So soll der Horror wenigstens etwas gelindert werden. Viele haben schon zahlreiche Eingriffe überstanden und noch viele vor sich. Doch sie wissen, dass sie nie wieder so aussehen werden wie zuvor.
Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, vergessen Sie nicht, ihn mit Ihren Freunden zu teilen. Folgen Sie uns auch in Google News, klicken Sie auf den Stern und wählen Sie uns aus Ihren Favoriten aus.
Wenn Sie weitere Nachrichten lesen möchten, können Sie unsere Nachrichten kategorie besuchen.