Gewaltiger „Stranger Things“-Twist deutet ein noch epischeres Netflix-Finale an

Gewaltiger „Stranger Things“-Twist deutet ein noch epischeres Netflix-Finale an

„Stranger Things“ meldete sich mit einem absoluten Knall zurück – der den Spieß in den verbleibenden Folgen noch einmal ordentlich umdrehen könnte.

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Kaum ist die lange Wartezeit vorbei beginnt sie schon wieder von vorn – so geht es jetzt „Stranger Things“-Fans. Nach drei Jahren seit der Erscheinung von Staffel 4 startete Staffel 5 mit vier Folgen. Wer diese in einem Rutsch durchgeschaut hat, blickt direkt dem nächsten Countdown entgegen: dem Warten auf Teil 2 mit den kommenden drei Episoden. Besonders die letzte Szene von Folge 4 macht das Warten diesmal mehr denn je zur Qual.

Achtung! Ab hier folgen Spoiler zu „Stranger Things“ Staffel 5 Folge 4 „Der Zauberer“

In den vier neuen Folgen wurde endlich mehr zu Vecnas (Jamie Campbell Bowers) düsteren Plänen enthüllt: Er setzt Demogorgons darauf an, Kinder aus Hawkins zu entführen – wie bereits Will (Noah Schnapp) in Staffel 1. Eines seiner Opfer ist Holly Wheeler (Nell Fisher), Mike (Finn Wolfhard) und Nancys (Natalia Ryder) kleine Schwester. Diese Kinder will Vecna mit dem Schwarmbewusstseins des Upside Down verbinden, um so den Übergang der düsteren Welt in die reale zu ermöglichen.

In der Konfrontation zwischen Will und Vecna in Folge 4 erklärte Vecna, dass er gezielt Kinder auswählt, die mental schwach und somit leichter zu brechen und zu kontrollieren sind – so wie einst Will, wie er sagte.

Seit Wills Rettung aus dem Upside Down in Staffel 1 ist Will besonders sensibel für die Mächte aus der Parallelwelt und spürt etwa die Präsenz des Gedankenschinders und Vecna durch Gänsehaut am Nacken. In Staffel 5 ist er jetzt ebenfalls in der Lage, aus der Sicht der Demogorgons sehen zu können – wenn sie aber Schaden erleiden, spürt er diesen auch, wie man bereits in Staffel 2 sah.

Jetzt aber der Twist: In einer Szene aus Folge 4 spricht Will mit Mike über seine Verbindung zu Vecna. Daraufhin sagt Mike, dass sich Will und Vecna in gewisser Weise ähneln. Er vergleicht ihn zudem mit „Dungeons & Dragons“: Will entspreche in der echten Welt einem Sorcerer – also einem Magier, dessen Kräfte nicht aus Büchern stammen, sondern von Natur aus in ihm liegen. Mike ermutigt ihn, zu versuchen, innerhalb des Schwarmbewusstseins die Kontrolle zu übernehmen.

Und genau das passiert: Während Mike, Robin (Maya Hawke) und Lucas (Caleb McLaughlin) kurz davor sind, von Demogorgons getötet zu werden, versucht Will, die Kontrolle zu erlangen. Dabei erinnert er sich an ein Gespräch mit Robin, in dem sie ihm sagte, er müsse sich selbst vollständig akzeptieren, um seinen Ängsten zu entkommen.

Nach einer emotionalen Montage mit Schlüsselmomenten aus Wills Leben – Szenen, von denen wir viele bereits in Staffel 2 nur in Erzählungen von Figuren wie Mike oder Joyce (Winona Ryder) gehört hatten – frieren die Demogorgons plötzlich mitten in der Luft ein. Die Kamera schwenkt zu Will, der – wie Vecna – milchig-weiße Augen hat und mit ausgestreckten Händen telekinetisch die Demogorgons kontrolliert und damit seine Freund*innen rettet.

Mikes Verweis auf Will als Sorcerer könnte nicht treffender sein. In DnD hätte Will an dieser Stelle vermutlich „Dominate Monster“ („Monster beherrschen“) gewirkt, ein Zauberspruch, der unter anderem der Sorcerer-Klasse zur Verfügung steht. Im Spielerhandbuch wird dieser Spruch folgendermaßen beschrieben:

„Du versuchst, eine Kreatur, die du in Reichweite sehen kannst, zu bezaubern. […] Solange die Kreatur verzaubert ist, besteht eine telepathische Verbindung zwischen euch, solange ihr euch auf derselben Existenzebene befindet. Du kannst über diese Verbindung Befehle an die Kreatur übermitteln, solange du bei Bewusstsein bist.“

Die Folge endet damit, dass er sich, ganz wie sonst Elfie (Millie Bobby Brown), Blut von der Nase wischt. Will hat nun also selbst Kräfte – und diese werden im Kampf gegen Vecna sicherlich von Nützen sein…

Anlässlich der finalen Staffel trafen wir einige der „Stranger Things“-Stars im Interview, das ihr hier sehen könnt:

Will vs. Vecna – das hält die Zukunft von „Stranger Things“ bereit

Im Interview mit ScreenRant sprach Vecna-Darsteller Jamie Campbell Bower über das epische Ende von Episode 4. Dabei sagte er, er sei in seiner Rolle „etwas frustriert“ gewesen, dass Vecna von Will aufgehalten wurde. Ohne zu viel zu verraten, äußerte Bower zudem seine Begeisterung darüber, wie der Cliffhanger zwischen Will und Vecna die Dinge in Zukunft verändern wird:

„Ich finde es wirklich, wirklich spannend, dass wir jetzt sozusagen zwei Gegenspieler haben statt nur einen. Und wie man sehen wird, wird [Will] im weiteren Verlauf der Serie zu einem noch größeren Handlungsträger, als er es ohnehin schon war.“

Wie wichtig Wills Fähigkeiten im Kampf gegen Vecna noch werden, bleibt abzuwarten. Die ersten vier Folgen von „Stranger Things“ Staffel 5 sind bereits  auf Netflix verfügbar. Weiter geht es am 26. Dezember mit den Episoden fünf bis sieben, bevor am 1. Januar 2026 das große Finale folgt. Falls ihr noch kein Netflix-Abo habt, könnt ihr beispielsweise eines über waipu.tv abschließen.

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