#GEZ-Gebühr: Abzocke nimmt neue Formen an

#GEZ-Gebühr: Abzocke nimmt neue Formen an
Der Rundfunkbeitrag ist immer wieder Gegenstand kontroverser Diskussionen. Die einen sind bereit, Geld für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu bezahlen, andere lehnen genau das strikt ab. Und jetzt tut sich auch noch eine neue Welle an gefährlicher GEZ-Abzocke auf.

Abzocke mit dem Rundfunkbeitrag.
Der Rundfunkbeitrag erlebt eine neue Welle mit Abzock-Versuchen.Bildquelle: T. Schneider / ShutterStock.com

Immer wieder landen gefälschte E-Mails in den Posteingängen deutscher Internetnutzer, die auf den ersten Blick täuschend echt aussehen. Nur wer genau hinsieht und etwa den Absender der E-Mail ganz genau in Augenschein nimmt oder die in der Nachricht hinterlegten Links akribisch prüft, stellt fest, dass es sich um einen gefährlichen Phishing-Versuch handelt. Jetzt ist auch der Rundfunkbeitrag von ARD und ZDF, landläufig als GEZ-Gebühr bekannt, von einer neuen Phishing-Welle betroffen und warnt erneut vor betrügerischen E-Mails, in denen es um eine sogenannte „Rückerstattungsbenachrichtigung“ geht. Erste Nachrichten dieser Art hatte es schon im Juli gegeben.

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Rückerstattungsbenachrichtigung für Rundfunkgebühren ist eine Fälschung

Schon in der Vergangenheit habe es immer wieder gefälschte E-Mails im Namen des Beitragsservice gegeben, heißt es vom Beitragsservice aus Köln. Die neue Betrugswelle ist aber offenbar so umfangreich, dass der Eintreiber der Rundfunkbeiträge eine aktualisierte Warnung veröffentlicht hat. In den jetzt neu verbreiteten E-Mails stellen Betrüger für zwei Monate zu viel gezahlte „Rundfunkgebühren“ und eine damit verbundene Rückerstattung in Höhe von 36,72 Euro in Aussicht. E-Mail-Empfängern wird suggeriert, sie hätten „Anspruch auf eine Rückerstattung“. Jetzt sei es deswegen an der Zeit, möglichst schnell zu reagieren.

Für eine zügige Abwicklung werden die E-Mail-Empfänger aufgefordert, auf einen Link zu klicken. Auf der Zielseite sind neben personenbezogenen Daten wie Name, Anschrift und Telefonnummer auch Kreditkartendaten plus CVV-Sicherheitscode anzugeben. Spätestens an dieser Stelle sollte man stutzig werden. Denn eine generelle Rückerstattung auf eine Kreditkarte ist höchst ungewöhnlich. Hinzu kommt: Rundfunkbeiträge werden nicht per Kreditkarte bezahlt. Wer trotzdem seine Daten einträgt und das Formular abschickt, läuft Gefahr, dass die Betrüger mit den ergaunerten Kreditkartendaten einkaufen gehen. Auch ein Weiterverkauf der Daten im Darknet ist nicht auszuschließen.

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So erkennst du gefälschte E-Mails vom Beitragsservice zur GEZ-Gebühr

Der Beitragsservice von ARD und ZDF warnt, dass die gefälschten E-Mails unter anderem über die unpersönliche Anrede („Sehr geehrter Kunde“) zu identifizieren seien. Auch die Tatsache, dass keine Beitragsnummer im Schreiben hinterlegt ist, sei ein Indiz für eine Fälschung. Zudem ist in den gefälschten E-Mails von „Rundfunkgebühren“ die Rede. Seit 2013 lautet die korrekte Bezeichnung jedoch Rundfunkbeiträge.

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  • GEZ-Gebühr: Abzocke nimmt neue Formen an: T. Schneider / ShutterStock.com

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