GitHub Copilot: Microsofts KI-Assistent hält alten Code am Leben – dank Refactoring

GitHub Copilot: Microsofts KI-Assistent hält alten Code am Leben – dank Refactoring

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GitHub Copilot: Microsofts KI-Assistent hält alten Code am Leben – dank Refactoring

Momentan macht GitHub Copilot, der Ableger von Microsoft KI-Assistenten für Entwickler, im Gesamtchaos von GitHub weiterhin eher negative Schlagzeilen. Das ändert aber nichts an gewissen Einzelfällen, wo Entwickler ihn gezielt einsetzen, um alten Open Source-Code trotz geringer Manpower weiter pflegen zu können. Über einen solchen Fall berichten die Kollegen von Phoronix in einem aktuellen Beitrag.

Konkret geht es um den alten R600g-Treiber von AMD, der alte Grafikkarten von der Radeon HD2000 bis HD6000-Serie unter Linux innerhalb von Mesa am Laufen hält. Der Entwickler Gert Wollny hat GitHub Copilot zumindest teilweise dafür verwendet, insgesamt 59 Patches für die kommende Version 26.2 von Mesa einzureichen, die einen Teil des Shader-Compiler-Codes bereinigen und aufräumen. Daneben wurden auch an anderen Stellen entsprechende Aufräumarbeiten mit KI-Unterstützung vorgenommen.

Das Beispiel zeigt, wo KI durchaus sinnvoll eingesetzt werden kann, um die unterbesetzte Entwicklergemeinde im FOSS-Bereich zu entlasten und einen alten AMD-Treiber von 2007 durch Freiwillige weiter unterstützen zu können. Andernfalls würde diese früher oder später aus dem Stack fallen und alte, noch funktionsfähige Systeme damit unbrauchbar werden, auch wenn sie heute sicherlich keine Bäume mehr ausreißen.

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Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und Microsoft Edge zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.

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