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Das von über 35 Millionen Fans weltweit erwartete Free-to-Play-RPG Arknights: Enfield startete heute, doch leider gab es direkt Probleme bei einer technischen Komponente. Mehrere SpielerInnen berichten, dass sie bei In-Game-Käufen über PayPal teils absurde, scheinbar zufällige Beträge bezahlen sollten. Glücksspiel mal anders.
Schon wenige Stunden nach dem Erscheinen von Arknights: Endfield tauchten Berichte über Zahlungsprobleme auf. Die Community machte ihren Ärger auf Reddit sichtbar. So gab es innerhalb weniger Stunden mehrere Dutzend Beiträge, die angegeben hatten, beim Bezahlen über PayPal mit zufälligen Summen belastet worden zu sein – manche sogar für Einkäufe anderer KäuferInnen.
Ein Reddit-Nutzer schrieb: „Ich wollte etwas kaufen, doch plötzlich war das PayPal-Konto eines anderen Spielers mit meinem Account verknüpft, und mir wurde ein völlig falscher Betrag abgebucht.“ Ein anderer, Tinman244, berichtete: „Zum Glück habe ich es bemerkt, bevor ich die Zahlung bestätigt habe – ich wollte den Monats-Pass über PayPal kaufen, doch das Spiel wollte mir 1.200 US-Dollar dafür berechnen.“
Der Monats-Pass kostet normalerweise rund 10 US-Dollar. Ein dritter Screenshot, geteilt von jcTriik, zeigte einen fehlgeschlagenen PayPal-Vorgang über fast 3.300 US-Dollar. Ein vierter Beitrag dokumentierte eine Vielzahl an Transaktionen in unterschiedlichen Währungen – darunter japanische Yen, Euro, US- und kanadische Dollar.
Publisher bestätigt Problem und deaktiviert Paypal-Methode
Gryphline, der Publisher von Arknights: Endfield, reagierte schnell und rigoros. Das Problem wurde bestätigt und Paypal wurde unverzüglich als Bezahlmethode entfernt. „Uns liegen Berichte vor, dass der PayPal-Zahlungskanal derzeit einer vorübergehenden Wartung und Aufrüstung unterzogen wird“, heißt es in einer Mitteilung in den sozialen Medien.
Und weiter: „Betroffenen Endministratoren wird empfohlen, andere verfügbare Zahlungsmethoden zu nutzen. Transaktionen mit fehlerhafter Abbuchung oder Item-Zuweisung werden entsprechend bearbeitet.“
Technische Probleme sind bei Online-Spielen in dieser Größenordnung keine Seltenheit, doch derartig grobe Schnitzer im Bezahlsystem sind dennoch etwas Besonderes. Auch wenn es vielen sicherlich in den Fingern juckt, direkt ab der ersten Stunde mit dabei zu sein: Manchmal ist es besser, den ersten Ansturm zu umgehen und die ersten Patches abzuwarten, bis die gröbsten Probleme des Spiels beseitigt wurden.
via The Gamer, Bildmaterial: Arknights: Endfield, Gryphline, Hypergryph, Mountain Contour
Der Beitrag Glücksspiel mal anders: Gacha-Game buchte zufällige Beträge vom Paypal-Konto ab erschien zuerst auf JPGAMES.DE.
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