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„Der Teufel trägt Prada 2“ ist seit Wochen in aller Munde. Doch wird die Fortsetzung, die 20 Jahre auf sich warten ließ, wirklich dem Hype gerecht?
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Seit dem 30. April 2026 ist die lang ersehnte Fortsetzung „Der Teufel trägt Prada 2“ endlich in den deutschen Kinos zu sehen. Der Hype um den Film besteht bereits seit Wochen. Ob in den Geschäften oder auf Social Media – man kommt aktuell kaum an dem Film vorbei, der laut Promo einer der besten des Jahres sein soll. Doch ist Teil 2 wirklich so gut, wie die Stars versprechen?
„Der Teufel trägt Prada 2“ überzeugt mit Nostalgie-Faktor und jeder Menge Drama
2006 veröffentlicht, gilt „Der Teufel trägt Prada“ inzwischen als einer der beliebtesten Kultfilme der frühen 2000er. Entsprechend hoch waren natürlich auch meine Erwartungen an den neuen Film – nicht zuletzt, weil es kaum einen Tag gab, an dem ich keine Werbung für die von Fans lang ersehnte Fortsetzung gesehen habe.
Und tatsächlich wird „Der Teufel trägt Prada 2“ für viele dem Hype sicher gerecht. Denn auch in Teil 2 bekommen wir wieder jede Menge traumhaft stylishe Outfits zu sehen sowie großes Drama um Runway, das für Andy (Anne Hathaway) und Miranda Priestly (Meryl Streep) neue, unerwartete Wendungen bereithält.
Besagtes Drama orientiert sich auch in der Fortsetzung wieder stark an der Realität und dürfte sich für all diejenigen, die wie ich in der Medienbranche arbeiten, in Teilen sicher sehr vertraut anfühlen. Für mich persönlich gibt es einen klitzekleinen Minuspunkt beim Thema Eskapismus, der unter dieser Voraussetzung natürlich weniger gut funktioniert. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.
Besonders gut gefallen hat mir jedoch, dass man in Teil 2 nun auch endlich stärker hinter die Fassade der uns bekannten und beliebten Charaktere des Films blicken kann. So lernt man beispielsweise eine noch menschlichere und auch verletzlichere Seite von Miranda kennen, was die Bindung zu den einzelnen Figuren weiter stärkt.
Ebenso positiv zu betonen ist der Nostalgie-Faktor. Denn schon von Beginn an wird man als Zuschauer*in mit kleinen Easter Eggs, also Anspielungen auf Teil 1, wie die beiden berühmten blauen Gürtel, überrascht.
Doch trotz meiner bisherigen Lobeshymne auf „Der Teufel trägt Prada 2“ muss ich gestehen: Die Fortsetzung hat mich persönlich nicht vom Hocker gehauen.
Bekanntes Muster: Die Storyline wirkt zu vertraut
Dass ich nicht völlig aus dem Häuschen bin, hat einen bestimmten Grund. So toll die Outfits und so dramatisch die erzählte Geschichte auch sein mögen, so wirkt die Story insgesamt ein wenig zu vertraut. Ganz so, als hätte man an Altbewährtem festhalten wollen und bewusst auf Risiko verzichtet.
Denn wieder einmal gibt es eine Krise bei Runway (wenn auch eindeutig dramatischer als in Teil 1) und erneut muss Andy sich gegenüber Miranda beweisen. Das Ende jedoch hat mir in „Der Teufel trägt Prada 2“ sogar noch besser gefallen als im ersten Film.
Alles in allem ist „Der Teufel trägt Prada 2“ ein sehenswerter Film – besonders für Fans des Originals. Also stylt euch auf und macht euren Kinobesuch zum persönlichen Runway.
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