#Hacker auf großem Datenraub

Hacker auf großem Datenraub

In Bulgarien haben Hacker im großen Stil deutsche Steuerdaten ausgespäht: Namen, Adressen, Kontonummern, Kontensalden, Erträge – alles haben die Datendiebe abgegriffen. Es gibt Vermutungen, dass die Spur nach Russland reicht. Das Bundesfinanzministerium hält sich jedoch zumindest in diesem Punkt bedeckt und verweist auf die Regeln für die Zusammenarbeit mit der zuständigen Behörde in Bulgarien. Einsicht in geschützte Informationen zu diesem Aspekt gibt es nur in der Geheimschutzstelle des Bundestages.

Manfred Schäfers

Finanzstaatssekretärin Sarah Ryglewski (SPD) umreißt in ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion das Ausmaß des Hackerangriffs: 2016 waren etwa 7500 Personen betroffen, 2017 sogar schon 15.800; die allermeisten Angreifer dürften Bulgaren sein. Gemeldet wurden Erträge in Deutschland von fast 17 beziehungsweise rund 26,5 Millionen Euro. Auf den betroffenen Konten lagen 126,5 Millionen Euro im Jahr 2016 und fast 313 Millionen Euro im Jahr 2017. Die Bundesregierung hat seit Bekanntwerden des Hackerangriffs im Sommer 2019 den automatischen Informationsaustausch in Steuersachen mit Bulgarien ausgesetzt. Der Bundestags-Finanzausschuss hat sich zuletzt in einer nichtöffentlichen Sitzung mit dem Thema befasst.

Wenn Sie an Foren interessiert sind, können Sie Forum.BuradaBiliyorum.Com besuchen.

Wenn Sie weitere Nachrichten lesen möchten, können Sie unsere Nachrichten kategorie besuchen.

Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert