Heute im TV: Einer der schönsten Western der letzten 25 Jahre

Heute im TV: Einer der schönsten Western der letzten 25 Jahre

Das Western-Genre hat in den letzten Jahrzehnten an Popularität eingebüßt. Zu Unrecht, wie dieses Werk von Anfang der 2000er-Jahre eindrücklich beweist.

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Zwischen fulminanten Sci-Fi-Filmen und einer Fülle an Superhelden-Blockbustern hat es der Western schon lange nicht mehr leicht. Auch schon 2003, als mit „Open Range“ ein Genre-Vertreter die Kinoleinwände enterte, für den Hollywoodstar Kevin Costner nicht nur vor der Kamera stand, sondern auch die Regie übernahm. Heute, den 6. Juni 2026, um 23:30 Uhr auf RBB könnt ihr den bildgewaltigen Western im Heimkino erleben.

Hat der Western ausgedient? Dieser Frage gehen wir im Video nach.

Darum geht es in „Open Range“

Zum Ende des 19. Jahrhunderts verdingen sich Boss Spearman (Robert Duvall) und Charley Waite (Kevin Costner) als Freegrazer – umherziehende Rinderzüchter, die kein eigenes Land besitzen. Sowohl für die beiden Viehtreiber als auch den Mexikaner Button (Diege Luna) und den sanftmütigen Mose (Abraham Benrubi) ist es ein Leben voller Freiheit. Doch dem skrupellosen Rancher Baxter (Michael Gambon) sind die Cowboys ein Dorn im Auge.

Das macht „Open Range“ so sehenswert

Es sind vor allem die atemberaubend in Szene gesetzten Landschaftsaufnahmen, die den Western zu einem wahren Genre-Juwel machen. Kevin Costner und Kameramann James Muro („L.A. Crash“, „Rush Hour 3“) haben alleine mit den fulminanten Bildern einen bildgewaltigen Western geschaffen, den man in dieser Form nur selten findet.

Dabei macht die Produktion aber auch erzählerisch keine Abstriche. Getragen von der überzeugenden Traumfabrik-Riege, versprüht der Film – flankiert von den beeindruckenden Aufnahmen – so viel Nostalgie und Melancholie, die in „herkömmlichen“ Western, die eher auf Action und rauchende Colts setzen, kaum zu finden sind. Dass „Open Range“ aber auch hier glänzen kann, zeigt die Nominierung von Stuntman Chad Camilleri bei den Taurus Awards 2004 in der Kategorie „Best Overall Stunt By A Stunt Man“.

Wenn ihr also einen Western-Beitrag sehen wollt, der nicht nur visuell, sondern auch erzählerisch viel zu bieten hat, solltet ihr euch „Open Range“ auf keinen Fall entgehen lassen. Die Qualität der Produktion spiegelt sich auch in den weiteren Auszeichnungen wider, die der Film einheimsen konnte. 2004 erhielt das Werk den Western Heritage Award, im gleichen Jahr wurde „Open Range“ für seine audio-visuelle Darbietung für den Motion Picture Sound Editors Award nominiert. Darüber hinaus durften sich auch Annette Bening und Diego Luna über prestigeträchtige Nominierungen freuen.

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