Inhaltsverzeichnis

Am 10. Juni, genau eine Woche vor Beginn der jüngsten Hitzewelle in Deutschland, veröffentlichte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen BAGSO eine Pressemitteilung, in der sie dazu aufrief, alte Menschen besser vor Hitze zu schützen.
Ältere und Pflegebedürftige seien durch die Auswirkungen des Klimawandels besonders gefährdet, hieß es darin, dem müssten Kommunen mit finanzieller Unterstützung von Bund und Ländern durch Hitzeschutzpläne insbesondere für Pflegeeinrichtungen begegnen.
Schon jetzt mehr Hitzetote als zuletzt im ganzen Jahr
Das sind schon jetzt mehr Fälle, als in den vergangenen fünf Jahren jeweils fürs ganze Jahr gezählt wurden. Und es steht zu befürchten, dass auch die Zahlen der besonders heißen Jahre 2018 und 2019 mit jeweils mehr als 7000 Hitzetoten noch erreicht werden. Darauf muss Deutschland schnell und einschlägig reagieren.
Es gibt aber noch eine weitere verletzliche Gruppe, für die dringend mehr getan werden muss: Das sind die kleinen Kinder, die in immer größerer Zahl in Kitas betreut werden. Bei 40 Grad Außentemperatur können sie nicht mehr auf den Spielplatz vor der Tür, doch auch drinnen wird es ohne Klimaanlagen und hinter oft großen Fensterfronten unerträglich.
Eine Lösung wären Wasserspielplätze in jedem Stadtteil. Auch dafür müssen den Kommunen Mittel bereitgestellt werden, zum Beispiel aus dem EU-Emissionshandel.
Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, vergessen Sie nicht, ihn mit Ihren Freunden zu teilen. Folgen Sie uns auch in Google News, klicken Sie auf den Stern und wählen Sie uns aus Ihren Favoriten aus.
Wenn Sie weitere Nachrichten lesen möchten, können Sie unsere Nachrichten kategorie besuchen.