Hoffnung der Fans auf eine späte Fortsetzung schwindet jetzt

Hoffnung der Fans auf eine späte Fortsetzung schwindet jetzt

Das Sequel zum Kult-Actionfilm „Face/Off – Im Körper des Feindes“ muss einen schweren Rückschlag hinnehmen. Doch im Grunde ist das ganze Projekt völlig irrsinnig.

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Es gibt Filme, die brauchen nun wirklich keine Fortsetzung – nicht jetzt und nicht in vielen, vielen Jahren. Zu dieser Kategorie zähle ich den Actionthriller „Face/Off – Im Körper des Feindes“. Damit erschufen der Action-Maestro John Woo und die Hauptdarsteller John Travolta und Nicolas Cage 1997 eine echte Adrenalin-Perle, die selbst nach 29 Jahren noch immer als einer der besten Genrevertreter gilt. Ihr kennt den Film nicht? Dann holt ihn euch über Amazon auf Blu-ray zum Top-Preis.

2021 wurde bekannt, dass Filmemacher Adam Wingard („Godzilla x Kong“) eine verrückte Idee für die Fortsetzung des ohnehin verrückten Körpertausch-Actionkrachers hat und diese als Regisseur realisieren will. „Face/Off 2“ sollte sich dabei auf nächste Generation konzentrieren, aber auch Travolta und Cage zurückbringen.

„Ich glaube, wir haben es geknackt. Es ist wahrscheinlich das anspruchsvollste Drehbuch, an dem wir jemals gearbeitet haben“, betonte Wingard zuletzt 2024. Da hatte er bereits mehrere Jahre an dem Projekt gearbeitet. Doch nun berichtet Collider, dass Wingard die Produktion verlassen hat. Aus welchen Gründen, wird dabei nicht genannt. Offenbar wurde „Face/Off 2“ wohl doch nicht so geknackt, wie es Wingard geglaubt hatte.

Ein echter Actionklassiker ist auch Quentin Tarantinos „Kill Bill“-Doppelpack. Am 16. April 2026 kommt der Klassiker in der restaurierten und erweiterten Fassung „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ in die deutschen Kinos zurück:

„Face/Off – Im Körper des Feindes“ kann für sich allein stehen

Wingard hatte sich eigentlich euphorisch gezeigt. Seine Idee für „Face/Off 2“ sei die Fortsetzung, mit der niemand gerechnet habe. Selbst die Rückkehr von Cages Charakter Castor Troy solle nachvollziehbar sein. Dass er jetzt das Projekt verlassen hat, ist daher der denkbar härteste Rückschlag, den man sich vorstellen kann. Wingard hatte die Euphorie, die ein solch nahezu unmögliches Projekt benötigt, um überhaupt realisiert werden zu können.

Paramount soll angeblich weiterhin daran interessiert sein, Cage und Travolta für den offenbar weiterhin in Arbeit befindlichen Actionfilm an Bord zu holen. Ich persönlich denke allerdings, dass es wohl besser wäre, das ganze Projekt ad acta zu legen. Es ist schließlich kein „Stirb Langsam“, in dem man Bruce Willis als John McClane einfach in eine ähnliche Situation verfrachten kann.

Im Gegenteil, „Face/Off“ kann und sollte sehr gut für sich allein stehen, denn die absurde Körpertausch-Geschichte lebte in erster Linie vom fantastischen Duell zwischen Travolta und Cage auf dem Höhepunkt ihrer Karrieren. Dieses filmische Vermächtnis sollte man nicht beflecken.

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