Honor MagicBook 16 2026 ausprobiert: Es gibt noch preiswerte Laptops

Honor MagicBook 16 2026 ausprobiert: Es gibt noch preiswerte Laptops

Honor MagicBook 16 2026 ausprobiert: Es gibt noch preiswerte Laptops

Mit der 2026er-Version des MagicBook 16 legt Honor ein solides Office-Laptop vor, welches zudem noch mit einem interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis aufwartet. Das ist in Zeiten der Speicherkrise alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Schauen wir uns an, was das Gerät zu bieten hat. Für die Eiligen unter euch beginnen wir wie üblich mit dem Steckbrief.

Technische Daten des Honor MagicBook 16 2026 (LHC-5651F)

Display 16 Zoll LCD
1.920 x 1.200 Pixel, 60 Hz
Seitenverhältnis 16:10
maximale Helligkeit 300 nits
matt, kein Touch
CPU Intel Core Ultra 5 325, 8 Kerne
(Panther Lake)
NPU 47 TOPS
Grafik Intel Graphics 4 Xe3 Panther Lake iGPU, 128 MB
RAM 16 GB LPDDR5x
Speicher 512 GB SSD PCIe 4.0, M.2 2280
Anschlüsse 2 × USB‑C 3.2 Gen2
2 × USB‑A 3.2 Gen1
HDMI 2.1
3,5mm Klinke
Audio Stereo-Lautsprecher mit Surround-Sound
Dual-Mikrofon
Drahtlos Wi-Fi 6
Bluetooth 5.1
NFC
Kameras 720p Webcam
Sicherheit TPM 2.0
Windows Hello per Fingerabdrucksensor
Akku 80 Wh, 65 W Netzteil (USB-C)
Betriebssystem Windows 11 Home
Maße 354 × 15,9 × 243 mm (BxHxT)
Gewicht  1,66 kg
Preis 1.199 €, 1.049 € mit Aktionscode

Weitere Informationen und Konfigurationen gibt es auf der Hersteller-Webseite.

Honor MagicBook 16 (2026) - Frontalansicht

Design, Verarbeitung, Ausstattung

Den Antrieb für das Honor MagicBook 16 lieferte ein Intel Core Ultra 5 325 aus der noch jungen Panther Lake-Familie. Die integrierte NPU liefert 47 TOPS für lokale KI-Berechnungen.

Ein großzügig dimensioniertes Kühlsystem sorgt dafür, dass die CPU eine TDP von 52 W ohne Leistungsdrosselung erreicht. Im Alltagsbetrieb ist das MagicBook 16 aber erfreulich leise, der integrierte Lüfter tritt nur sporadisch hörbar in Erscheinung.

In Zeiten horrender Speicherpreise kehren die Hersteller teilweise wieder zu Modellen mit 8 GB RAM zurück. Das ist beim aktuellen MagicBook 16 nicht der Fall, es kommt mit 16 GB Arbeits- und 512 GB Nutzspeicher.

Honor MagicBook 16 (2026) - linke Seite

Es gibt je zwei USB‑C‑ und USB-A-Ports, einen HDMI-Anschluss und eine 3,5‑mm‑Klinkenbuchse. Auf Thunderbolt 4 muss man verzichten, das wäre zu diesem Preis schlicht nicht machbar gewesen. Auch bei den Drahtlos-Features ist das MagicBook 16 nicht auf der Höhe der Zeit. Das sind Kompromisse, die man im Interesse eines günstigen Preises derzeit einfach machen muss. Ich finde, Honor ist es prima gelungen, dort auf Leistung zu setzen, wo es ankommt. Die Downsides sind dagegen im praktischen Alltag absolut zu verschmerzen.

Die Verarbeitung ist tadellos und das Gehäuse weiß mit einer überaus ansprechenden Haptik zu gefallen. Alle Kanten des Geräts sind angenehm abgerundet. Das fühlt sich einerseits gut an und vermittelt darüber hinaus einen wertigen Eindruck.

Honor MagicBook 16 (2026) - rechte Seite

Display

Der 16 Zoll große Bildschirm des Honor MagicBook 16 bietet eine Auflösung von 1.920 × 1.200 Pixeln. Das ist die untere Grenze dessen, was ein aktuelles Office-Laptop haben sollte, erweist sich in der Praxis aber als vollkommen ausreichend. Gleiches gilt für die Bildqualität und den Kontrast.

Dass ein solcher Bildschirm für Grafiker oder Videomacher nicht die erste Wahl ist, versteht sich von selbst. Aber diese Zielgruppe ist ohnehin in einer anderen Preisklasse unterwegs.

Touch gibt es nicht, dafür aber einen matten Bildschirm, der somit auch in helleren Umgebungen eine gute Figur macht.

Tastatur, Touchpad

Wie bei all meinen Testgeräten genießt auch beim Honor MagicBook 16 die Tastatur meine besondere Aufmerksamkeit. Als „Vieltipper“ steht und fällt bei mir der Gesamteindruck eines Geräts mit dem Schreibgefühl.

Honor MagicBook 16 (2026) - Tastatur

Honor hat den verfügbaren Platz genutzt, um einen Zahlenblock unterzubringen. Das ist längst nicht mehr bei allen 16-Zöllern selbstverständlich. Die eigentliche Tastatur wirkt deswegen aber nicht eingeengt. Die Tasten haben eine vernünftige Größe, sind gut abgestimmt und verfügen über einen ausreichenden Hub.

Wenn man ein Haar in der Suppe sucht, dann ist die Oberfläche der Tasten vielleicht eine Spur zu glatt. In den ersten Tagen bin ich einige Male „ausgerutscht“, dann hatte ich mich aber daran gewöhnt.

Zu dem guten Schreibgefühl trägt auch die bereits oben erwähnte Haptik des Gehäuses bei. Es fühlt sich angenehm an, die Hände neben dem Touchpad abzulegen.

Eine zweistufige Beleuchtung sorgt dafür, dass man auch in dunklen Umgebungen immer die richtige Taste trifft.

Das Touchpad ist mit 12,5 mal 8 Zentimetern großzügig bemessen und erfüllt seinen Zweck.

Nicht getestet, aber sicherlich eine Erwähnung wert: Laut Honor verfügt die Tastatur über eine IPX2-Zertifizierung gegen Spritzwasser und leitet eindringende Flüssigkeiten von der Hauptplatine weg, um Schäden zu vermeiden.

Akkulaufzeit

Der Akku im Honor MagicBook 16 ist mit 80 Wh großzügig bemessen. Die Laufzeit gibt der Hersteller mit „bis zu 14 Stunden“ an. Auf diesen Satz folgt in der Regel die beinahe selbstverständliche Relativierung, dass dieser Wert in der Praxis nicht zu erreichen ist. Das trifft zwar auch auf das MagicBook 16 zu, weit darunter bleibt es aber nicht.

Bei office-typischer Nutzung kam ich auf 11,5 bis 12 Stunden, ehe das Gerät wieder ans Netz musste. Länger sollte man an einem Tag ohnehin auf keinen Fall arbeiten.

Fazit

Das Honor MagicBook 16 (2026) überzeugt mit Leistung, einem hochwertigen Gehäuse sowie einer langen Akkulaufzeit. Die nicht ganz zeitgemäße Ausstattung bei Anschlüssen und Webcam ist eine Kröte, die man in diesen Zeiten schlucken muss, wenn man maximal um die tausend Euro ausgeben möchte. Insgesamt ist es Honor aber gelungen, einen ausgewogenen Kompromiss zu finden.

Den offiziellen Preis von 1199,90 kann man derzeit im Onlineshop von Honor um 150 Euro drücken, zudem erhält man das Android-Tablet HONOR Pad X9a gratis mit dazu. Das ergibt in Summe ein Paket mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.

Honor MagicBook 16 (2026)

Disclaimer: Das Testgerät wurde uns vom Hersteller leihweise überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht oder eine Verpflichtung zur Veröffentlichung gab es nicht.

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Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant.
Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir – für Euch!

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