Hulu beendet Not Suitable for Work nach einer Staffel

Die von Mindy Kaling entwickelte Comedyserie erhält bei Hulu keine zweite Staffel, könnte aber andernorts fortgesetzt werden.

Für «Not Suitable for Work» ist bei Hulu nach nur einer Staffel Schluss. Wie „Variety“ berichtet, wird der Streamingdienst keine zweite Runde der Comedyserie bestellen. Ganz abgeschlossen muss die Geschichte damit allerdings noch nicht sein: Warner Bros. Television, das die Serie produziert, will das Format anderen Plattformen anbieten.

Die erste Staffel war im Juni gestartet und umfasste neun Episoden. Im Mittelpunkt stehen mehrere junge Erwachsene in Manhattan, die beruflich möglichst schnell vorankommen wollen und dabei versuchen, auch ihr Privatleben nicht völlig aus den Augen zu verlieren. Ella Hunt spielt AJ, eine Investmentbankerin aus Boston, die für einen neuen Job nach New York zieht und dort bei ihrer besten Freundin Abby unterkommt, die von Avantika verkörpert wird. Zum Ensemble gehören außerdem Will Angus, Jack Martin, Nicholas Duvernay und Jay Ellis.

Zum weiteren Cast zählen unter anderem Victor Garber, Greg Germann, Judy Gold, Ego Nwodim, Harry Richardson, Constance Wu, Laura Bell Bundy, May Hong, Bhavesh Patel, Emilia Suárez und Michael Benjamin Washington. Produziert wurde «Not Suitable for Work» von Kalings Produktionsfirma Kaling International in Zusammenarbeit mit Warner Bros. Television.

Für Mindy Kaling war das Projekt zugleich ihre erste Serie seit «The Mindy Project», bei der sie wieder allein als Schöpferin geführt wurde. «The Mindy Project» lief zunächst drei Staffeln bei Fox und wechselte anschließend für weitere drei Staffeln zu Hulu. In den vergangenen Jahren war Kaling zudem an erfolgreichen Formaten wie «Never Have I Ever», «The Sex Lives of College Girls» und «Running Point» beteiligt. Letztere Netflix-Serie wurde bereits für eine dritte Staffel verlängert.

Bei Quotenmeter fiel das Fazit nur solide aus: „Mit «Not Suitable for Work» liefert Mindy Kaling eine solide, hochwertig produzierte Serie ab, die vor allem von ihrem jungen Ensemble profitiert. Doch die neun Episoden reichen kaum aus, um den zahlreichen Figuren die nötige Tiefe zu verleihen. Viele Handlungsstränge wirken angerissen, manche Konflikte wiederholen sich, und gerade die vermeintliche Comedy bleibt erstaunlich humorarm. So entsteht ein durchaus unterhaltsames Young-Adult-Drama, das sein Potenzial erkennen lässt, aber noch nicht die erzählerische Reife früherer Kaling-Produktionen erreicht. Sollte eine zweite Staffel bestellt werden, wäre vor allem eines nötig: mehr Zeit für die Figuren.“

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