#Hunderte Kräfte bei Katastrophenschutzübung im Einsatz




Eine große Katastrophenschutzübung wird am Samstag in Friedberg durchgeführt. Es kommt zu Einschränkungen im ÖPNV und auch auf Umleitungen muss man sich gefasst machen.

Friedberg wird Schauplatz einer großen Katastrophenschutzübung. Mehrere Hundert Einsatzkräfte nehmen am Samstag daran teil. Das hat Einfluss auf den Busverkehr in der Stadt. Auch eine der Hauptverkehrsachsen Friedbergs wird zeitweise gesperrt.

Zum ersten Mal seit 2017 findet wieder eine sogenannte Katastrophenschutz-Vollübung im Landkreis Aichach-Friedberg statt, damals in Pöttmes. Welche Übungen im Landkreis durchgeführt werden müssen, das bestimmt die Bezirksregierung Schwaben. Bei der Übung am Wochenende sind laut Pressestelle des Landratsamtes Kräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerks, der Polizei und des Landratsamtes selbst beteiligt. Über 300 Personen sind involviert, auch Statisten nehmen teil.

Katastrophenschutzübung: Einschränkungen im Busverkehr in Friedberg

Um die Übung möglichst realistisch zu halten, hält sich die Pressestelle zu Ablauf und Örtlichkeiten der Übung bedeckt. Sie teilt lediglich mit, dass voraussichtlich an drei verschiedenen Orten in Friedberg Übungen stattfinden. Einschränkungen für die Bevölkerung werde es kaum geben. Bei möglichen Straßensperrungen sollen Umfahrungsmöglichkeiten ausgeschildert werden. Eine dieser Sperrungen wird wohl in der Münchner Straße ab Federal Mogul erfolgen. Zumindest deutet darauf ein Verkehrsschild hin, das für Samstag eine Sperrung von sieben bis 14 Uhr ankündigt.

Der Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund teilt außerdem mit, dass es am Samstag zwischen 7 und 14 Uhr zu Fahrplanänderungen in Friedberg kommt. Die Regionalbuslinien 202 und 208 fahren in dieser Zeit die Haltestellen „Münchner Straße“, „Engelschalkstraße“ und „Marquardtstraße“ nicht an. Zudem kann die Linie 208 die Haltestelle „Post“ nicht bedienen. Die Linie 202 fährt an der Haltestelle „Am Holzgarten“ statt des nördlichen Steigs (Seite Bauhof) den südlichen Steig an.

Sicherheit im Landkreis Aichach-Friedberg trotz Übung gewährleistet

Die Sicherheit im Landkreis ist trotz der vielen beteiligten Einsatzkräfte dennoch gewährleistet. Denn in allen beteiligten Organisationen ist bei Notfällen genügend Personal vorhanden. „Für die Hilfsorganisationen ist eine solch große Übung wichtig, um die Zusammenarbeit zu stärken“, sagt Wolfgang Müller, Pressesprecher des Landratsamtes Aichach-Friedberg. Aber eben auch, um direkt mit Beteiligung der Bevölkerung ein möglichst realistisches Szenario nachzuvollziehen. 

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