Inhaltsverzeichnis
| Titel | Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 |
| 27. August 2026 | |
| Konami | |
| 27. August 2026 | |
| Konami | |
| 27. August 2026 | |
| Konami | |
| System | PlayStation 5, Xbox Series, Nintendo Switch 1&2, PC |
| Getestet für | PlayStation 5 |
| Versionsnummer | 1.000.3 |
| Entwickler | Konami |
| Genres | Action-Adventure |
| Texte |
|
| Vertonung |
Die erste Ausgabe der Metal Gear Solid: Master Collection erhielt vor allem zum Release im Jahre 2023 eher mäßige Kritiken. Neben der durchwachsenen Technik und den eher dürftigen technischen Anpassungen war es vor allem auch die Tatsache, dass die Collection für viele Metal-Gear-Fans schlicht und ergreifend einfach unvollständig war und wichtige Titel der Reihe fehlten.
Einer dieser, für viele Metal-Gear-Fans, wichtigsten Titel ist zweifelsohne „Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots“. Dieser PS3-exklusive Titel erschien ursprünglich im Jahre 2008 und wurde bisher noch nicht auf eine andere Plattform portiert. Vielen Fans stieß das Fehlen dieses Titels in der Collection Vol. 1 daher ganz besonders sauer auf.
Konami versprach jedoch schon bald nach dem Release der ersten Collection diesen Fehler mit der kommenden Collection auszubessern. Die Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 soll die bisher fehlenden Titel nun, zumindest teilweise, in technisch verbesserter und angepasster Form nachreichen.
Am 27. August ist es nun endlich so weit und die zweite Ausgabe der heiß ersehnten Metal-Gear-Collection erscheint für PS5, Xbox Series, Switch 1&2 und PCs. Ob die neue Collection endlich die große Lücke schließen kann und ob dieses Mal auch der technische Aspekt der Collection direkt zum Launch passt, erfahrt ihr wie immer in unserem ausführlichen Test.

Drei schlagkräftige Titel bieten die volle Metal-Gear-Dröhnung
Neben dem bereits erwähnten Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots sind auch Metal Gear Solid: Peace Walker in der HD-Version und der Game-Boy-Color-Ableger Metal Gear: Ghost Babel aus dem Jahre 2000 enthalten. Metal Gear: Ghost Babel erhielt außerhalb des asiatischen Markts den eingängigeren Titel „Metal Gear Solid“.
Langzeit-Fans freuen sich natürlich am meisten auf die moderne Portierung von Guns of the Patriots. Der Titel ist bis zum heutigen Tag lediglich auf der Original-Hardware, der PlayStation 3, spielbar und daher für viele Fans und Interessierte nicht mehr so leicht zugänglich und spielbar. Umso erfreulicher ist es natürlich nun, dass man sich bei Konami für eine moderne Portierung des Titels für die zweite Master Collection entschied.
Dennoch muss man natürlich festhalten, dass es sich bei allen Spielen dieser Collection um relativ alte Titel handelt. Gameplaytechnisch merkt man den Spielen ihr Alter also definitiv an. Wer also nichts mit dem Retro-Charme der Spiele anfangen kann, sollte sich die Collection vor dem Kauf auf jeden Fall nochmals genauer ansehen, um einschätzen zu können, was hier auf einen zukommt.

Guns of the Patriots – eine letzte Mission, die das Schicksal der Welt entscheiden soll
Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots spielt fünf Jahre nach dem Manhattan-Zwischenfall von Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty. Die Welt wird nun sozusagen von privaten Militärkonzernen gesteuert. Die Einheiten dieser Konzerne sind mit Nanomaschinen ausgerüstet und werden mit deren Hilfe gesteuert. Als klar wird, dass Liquid Ocelot sich dieses System zunutze machen möchte, wird Snake auf eine letzte Mission geschickt, um diesem Schrecken ein für allemal ein Ende zu bereiten und Liquid Ocelot das Handwerk zu legen.
Snake bleibt nichts anderes übrig, als sich in das Kriegsgebiet im Nahen Osten zu begeben. Denn hier hält sich Liquid Ocelot wahrscheinlich versteckt. Unterstützt wird Snake von Dr. Hal „Otacon“ Emmerich und Olga Gurlukovichs Tochter Sunny. Ein actiongeladenes Abenteuer erwartet unseren Helden.

Peace Walker – kriegerische Auseinandersetzungen in Costa Rica
Die Geschichte von Metal Gear Solid: Peace Walker spielt im Jahre 1974 in Costa Rica. Wir übernehmen die Rolle von „Big Boss“, dem legendären Agenten, aus dem der aus den neueren Ablegern bekannte Held „Solid Snake“ entstand.
Dieser geht mit seiner Söldnereinheit „Militaires sans Frontières“ gegen die amerikanische CIA vor, da diese im Land geheime Waffensysteme testet. Unter diesen Waffensystemen befindet sich unter anderem auch der sogenannte „Peace Walker“. Eine Art Metal-Gear-Mech, welcher ebenfalls mit zerstörerischen Waffensystemen ausgestattet ist. Auch eine Atomwaffe befindet sich im Arsenal des Kampfroboters. Dieser Umstand allein genügt Big Boss und seinen Unterstützern, dieses bedrohliche Kriegswerkzeug aus der Welt zu schaffen. Ein allumfassender Konflikt entfaltet sich, in welchem es um nichts Geringeres geht, als den Frieden im Land und der Welt zu wahren. Notfalls auch mit Waffengewalt.

Ghost Babel – eine bewaffnete Terrorgruppe ist im Besitz eines Metal Gear und muss gestoppt werden
Metal Gear: Ghost Babel spielt drei Jahre vor den Ereignissen von Metal Gear Solid aus dem Jahre 1998. Die Handlung ist im Jahre 2002 angesiedelt und Snake muss die Terrorgruppe „Black Chamber“ stoppen. Diese ist im Besitz eines Metal-Gear-Mechs und bedroht nicht nur die USA, sondern auch die gesamte Welt.
Auch hier erwarten uns wieder die unterschiedlichsten Widersacher und neben dem Bumerang-schwingenden „Slasher Hawk“ treffen wir auch auf die Puppenspielerin „Marionette Owl“, den Pyromanen „Pyro Bison“ und den geheimnisvollen Kämpfer „Viper“. Eine bunte Mischung, die typisch für die Metal-Gear-Reihe ist.

Technisch sehr ordentlich umgesetzt und an die Moderne angepasst
Aus technischer Hinsicht kann man der Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 wahrlich nichts Negatives anhaften. Alle enthaltenen Titel laufen einwandfrei und mit flüssigen 60 Frames über den Bildschirm. Auch hatten wir zu keiner Zeit mit größeren technischen Schwierigkeiten wie beispielsweise Freezes oder gar Abstürzen zu kämpfen. Alles in allem also ein technisch wirklich rundes Erlebnis.
Die Texturen und Effekte wurden, zumindest für mein Empfinden, sogar noch etwas aufgehübscht und an die Moderne angepasst. Allgemein wirkt das Bild nun deutlich ruhiger, als es noch bei den Original-Titeln damals der Fall war. Hier kann man Konami also definitiv ein Lob aussprechen. Die Umsetzung wirkt allgemein sehr ordentlich und durchdacht. Metal-Gear-Fans dürfen getrost aufatmen.
Legendärer Soundtrack trifft auf tolle Effekte und eine fantastische Synchronisation
Zum Metal-Gear-Soundtrack braucht man wohl keine Worte zu verlieren, denn dieser ist nach wie vor einfach fantastisch. Gepaart dazu gibt es knackige Soundeffekte und eine Synchronisation, die sich wirklich hören lassen kann. Speziell David Hayter, der Snake beziehungsweise Big Boss spricht, sticht hier erneut positiv hervor.
Die Effekte wurden wohl ebenfalls leicht überarbeitet, denn diese klingen nun deutlich klarer und sauberer. Speziell bei Peace Walker war dies auch bitter nötig, da dieses Spiel seine Premiere ja auf der PSP feierte und ein technisches Makeover daher am nötigsten hatte.


Die komplette Metal-Gear-Erfahrung, auf die Fans schon lange warten
Die Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 bietet alles, was sich Metal-Gear-Fans schon lange gewünscht haben: Guns of the Patriots, den bisher PS3-exklusiven Ableger, endlich auch auf anderen Plattformen spielen zu können. Und genau dieser Wunsch geht nun mit der zweiten Ausgabe der Sammlung in Erfüllung. Obendrauf gibt es die HD-Variante von Peace Walker und sogar der Game-Boy-Color-Ableger Ghost Babel ist mit von der Partie.
Alle enthaltenen Titel wurden technisch angepasst und teils sogar etwas aufgehübscht. Vorbildlich und für so eine Collection auch absolut angemessen. Auch tontechnisch gibt es hier nichts zu mäkeln und der tolle Soundtrack und die fantastische Synchronisation sind die Krönung des Ganzen.
Wer sich Metal-Gear-Fan nennt oder Interesse an älteren Titeln der traditionsreichen Reihe hat, macht hier definitiv nichts falsch. Dennoch muss man stets im Hinterkopf behalten, dass es sich um eine Retro-Collection alter Titel handelt. Diese sind mit neuen Spielen natürlich nicht mehr ganz vergleichbar.
Story
Gameplay
Grafik
Sound
Sonstiges
Bildmaterial: Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2, Konami
Der Beitrag Im Test! Metal Gear Solid: Master Collection Vol. 2 bringt einen Klassiker in die Moderne erschien zuerst auf JPGAMES.DE.
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