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Seit der aktuellen Version von Microsoft Edge kann man sich direkt mit seinem Google-Konto anmelden, um auf diese Weise Lesezeichen, Kennwörter und andere Daten zwischen Edge und Google Chrome synchron zu halten. Mit der nächsten Hauptversion von Edge zündet Microsoft die nächste Stufe seines „Datensaugers“.
Künftig kann man in den Einstellungen von Microsoft Edge jederzeit den Import der im persönlichen Google-Konto gespeicherten Daten anstoßen. Kennwörter, Favoriten, Browserverlauf und gespeicherte Formulardaten landen so aus dem Google-Konto direkt in Microsoft Edge. Das geht aus einem entsprechenden Eintrag in der Microsoft 365 Roadmap hervor. Der geplante Einführungstermin ist August 2026, demnach könnte das also bereits mit der Version 151 von Microsoft Edge kommen. In den Vorschauversionen zeigt sich die Funktion bislang nicht.
Edge verfügt bereits über eine ähnliche Import-Funktion mit dem Titel „Importieren von Browserdaten aus Google Chrome bei jedem Start“. Diese setzt allerdings voraus, dass Google Chrome installiert ist. Der neue Importer dockt dagegen direkt an das Google-Konto an.
Es ist ein wenig verwunderlich, dass Google diesem Treiben bislang zumindest augenscheinlich tatenlos zusieht. Die Richtlinien des Suchgiganten verbieten ein derartiges Andocken fremder Dienste an das Google-Konto. Dass es diesbezüglich eine Absprache zwischen Microsoft und Google gibt, ist ziemlich unwahrscheinlich.
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Über den Autor

Martin Geuß
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant.
Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir – für Euch!
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