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Da hat Trump recht: Die Bombardierung der Hamas-Führung in Qatar nützt weder den Zielen Amerikas noch denen Israels. In dem strategisch wichtigen Emirat am Persischen Golf unterhalten die Amerikaner einen Militärstützpunkt, es ist ein Partner der NATO.
Schon das spricht dagegen, einen Militärschlag in so einem Land zu führen. Er wirft die Frage auf, was im Nahen Osten eine Sicherheitszusammenarbeit mit dem Westen wert ist, und stärkt so potentiell die iranische Position.
Qatars Vermittlerrolle
Hinzu kommt die qatarische Vermittlerrolle, die auch Netanjahu früher gerne in Anspruch genommen hat. Selbst wenn das Emirat daran festhalten sollte, wird es Israel nun mit gewachsenem Misstrauen begegnen.
Schließlich ist nicht einmal klar, ob Israel seine Ziele in Doha überhaupt getroffen hat. Wenn die Hamas-Führung überlebt hat, dürfte sie nicht so schnell klein beigeben.
Der Vorgang weckt wieder ernste Zweifel, ob Netanjahu überhaupt an einer Waffenruhe interessiert ist. Der Angriff kam kurz nachdem sein Außenminister Trumps neuem Vorschlag zugestimmt hatte, und er galt offenbar just einer Runde, in der die Hamas über das Angebot beraten wollte. Wer Frieden will, bringt normalerweise nicht die Unterhändler der Gegenseite um.
Und man fragt sich, woher eigentlich die arabischen Verwalter kommen sollen, die die israelische Führung angeblich im Gazastreifen einsetzen will. Mit Angriffen wie am Dienstag wird die Idee nicht populärer in der Region.
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