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#„Ist es der Götze, den wir kennen?“

„Ist es der Götze, den wir kennen?“

PSV Eindhovens Generaldirektor Toon Gerbrands ist offenbar selbst von der Verpflichtung des deutschen Fußball-Weltmeisters Mario Götze überrascht worden. Das verriet er in einem Gespräch mit dem PSV-Fanklub. „An dem Tag, an dem er zu uns kam, wusste ich um zehn Uhr morgens noch nicht, dass er bei uns ein Thema war“, gestand Gerbrands.

John de Jong, Fußball-Direktor bei der PSV, sei in sein Büro gekommen und habe ihm berichtet, dass er und ihr Trainer über Götze gesprochen hätten. „Wir haben nicht mehr viel Geld, biete ihm mal was“, sagte ihm Gerbrands, der nicht mit der Verpflichtung rechnete. Doch es kam anders. „Um zwölf Uhr kam John zurück und erklärte, dass Götze es tun würde“, berichtete Gerbrands, der verwundert fragte, ob Götze verstanden hätte, dass es das Gehalt für zwei Jahre sei.

„Ich habe dann noch mit dem Aufsichtsrat telefoniert, der genauso reagierte. Ist es der Götze, den wir kennen?“, fragte Gerbrands. Der Rest ist Geschichte. Götze wechselte zur PSV mit dem deutschen Trainer Roger Schmidt. Mit Erfolg. In Eindhoven gelangen dem offensiven Mittelfeldspieler in sechs Begegnungen schon drei Tore. Götzes Vertrag beim aktuellen Tabellendritten läuft bis 2022. Bei der WM in Brasilien hatte Götze im Endspiel das Tor zum 1:0-Erfolg gegen Argentinien erzielt und die DFB-Auswahl zum vierten WM-Titel geschossen.

Vorerst muss die PSV allerdings auf Götze verzichten. Der Offensivspieler konnte beim Duell seines Vereins gegen den FC Twente in Enschede am Sonntag, das 1:1 endete, nicht auflaufen. Große Sorgen aber macht sich Trainer Schmidt nicht. Es sei nur eine „Vorsichtsmaßnahme“, sagte er. Götze soll nur eine Muskelverletzung haben und deshalb nicht fit sein, wie der TV-Sender Fox Sports berichtete.

Eindhoven, das mit dem deutschen Nationalspieler Philipp Max antrat, hat als Vierter mit 20 Punkten vier Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Ajax Amsterdam. Bei den Gästen traf Donyell Malen (8.), Danilo (63.) glich mit einem umstrittenen Handelfmeter aus. PSV-Stürmer Eran Zahavi verschoss in der ersten Hälfte einen Foulelfmeter (44.).

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