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Die weltweite Lage ist angespannt. Kriege führen dazu, dass vieles teurer wird. An Tankstellen spüren die Deutschen das derzeit ganz besonders. Doch auch im Supermarkt tragen Inflation und Co. dazu bei, dass das Leben teurer wird. Und nun kündigt ein Konzernchef eine weitere Preissteigerung an. Betroffen davon sind unzählige Haushaltsprodukte, die jeder braucht und täglich nutzt.
Haushaltsprodukte, die jeder nutzt – bald teurer
Der Krieg im Iran scheint weit weg zu sein. Doch seine Auswirkungen spüren wir trotzdem – im Portemonnaie. Und so landet der Konflikt jetzt in unserem Einkaufswagen. Bei Henkel in Düsseldorf stellt man sich bereits auf höhere Kosten und damit auch höhere Preise für Kunden ein. Vorstandschef Carsten Knobel erklärt: Wenn die Kosten steigen, steigen eben die Preise. „Es hilft nicht, mit Preiserhöhungen zu lang zu warten“, sagt er. Das klingt weniger nach Panik, sondern eher nach Routine. Kommt die Krise, wird es für Verbraucher nunmal teurer.
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Was das konkret bedeutet, dürfte bald im Drogerieregal sichtbar werden. Betroffen sind ausgerechnet die Dinge, die man ständig nachkauft und nie groß beachtet: Waschmittel wie Persil, Spülmittel wie Pril, Haarprodukte von Schwarzkopf. Keine Luxusgüter, sondern ganz normale Haushaltsprodukte, die im Alltag nicht fehlen dürfen. Henkel selbst sieht sich dabei fast als Opfer der Umstände. Man sei schließlich „kein energieintensives Unternehmen“, sagt Knobel dem Handelsblatt. Der Ölpreis treffe vor allem andere – Zulieferer und Logistiker. Die wiederum reichen ihre höheren Kosten weiter. Das System: Jeder gibt ein bisschen weiter, bis es am Ende beim Kunden landet.
Das sind die Gründe
Ein wichtiger Zulieferer ist etwa BASF. Dort hat man schon vorgerechnet, was kommt: Chemikalien könnten rund 30 Prozent teurer werden. Das sind genau die Stoffe, aus denen Waschmittel und Reiniger gemacht sind. Wer hier eins und eins zusammenzählt, landet schnell beim neuen Preisetikett. Weitere Gründe für den Preisanstieg: der Krieg, teureres Öl, gestresste Lieferketten und Zulieferer, die selbst tiefer in die Tasche greifen. Den Rest erledigt die Logik des Marktes. Oder, wie Knobel es ausdrückt: Man dürfe nicht zu lange warten. Denn wer zu spät erhöht, zahlt am Ende drauf.
Und schließlich verdient Henkel sein Geld zur Hälfte mit solchen Konsumgütern. Die andere Hälfte kommt aus dem Klebstoffgeschäft für die Industrie. 20,5 Milliarden Euro Umsatz insgesamt. Da ist Spielraum – aber offenbar nicht genug, um steigende Kosten einfach zu schlucken. Und während Henkel zugibt, dass viele Haushaltsprodukte bald teurer werden, dürften viele andere Konzerne die Preise einfach stillschweigend erhöhen.
Bildquellen
- Geld sparen im Supermarkt: Stiftung Warentest zeigt 10 Profi-Tricks: Dirk (Beeki®) Schumacher / Pixabay
- Jeder braucht sie: Diese Haushaltsprodukte werden jetzt teurer: M.Nergiz / Shutterstock
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