Kaspisches Meer auf Schrumpfkurs

Kaspisches Meer auf Schrumpfkurs

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Das in Zentralasien gelegene Kaspische Meer ist der größte Binnensee der Welt – zumindest noch. Denn durch den Klimawandel schrumpft das Gewässer derzeit rapide – mit womöglich verheerenden Folgen für Umwelt, Menschen und Wirtschaft der Region. Forschende haben nun ermittelt, wie sehr das Kaspische Meer in den nächsten Jahrzehnten zurückgehen wird und welche konkreten Auswirkungen das haben könnte.

Durch schmelzende Gletscher und Eisschilde sorgt der Klimawandel weltweit für steigende Meeresspiegel. Bei den Binnengewässern passiert genau das Gegenteil: Sie schrumpfen, weil sie durch steigende Temperaturen schneller verdunsten. Durch zurückgehende Niederschläge und abnehmenden Zulauf aus Flüssen fehlt ihnen zudem der Wassernachschub. Das bekannteste Beispiel für ein schrumpfendes Binnengewässer dürfte der Aralsee sein. Der einst viertgrößte See der Welt hat bereits über 90 Prozent seines ursprünglichen Volumens eingebüßt. Und auch das Kaspische Meer, der aktuell größte Binnensee der Erde, verschwindet langsam.

Bis zu 21 Meter Wasserspiegel in Gefahr

Forschende um Rebecca Court

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