#Katastrophe bei der Bahn: Diese Aussage macht Reisende wütend
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„Katastrophe bei der Bahn: Diese Aussage macht Reisende wütend“

Wer mit der Bahn reist, weiß, dass er mehr Zeit einplanen muss, als eigentlich für eine Strecke notwendig ist. Selbst für Pendler, die nur wenige Haltestellen mit der Bahn fahren, war 2022 ein Horror-Jahr. Baustellen sorgen für Ausfälle und Verspätungen, das marode Schienennetz sorgt dafür, dass man für eine Fahrtstrecke von 20 Minuten anderthalb Stunden unterwegs ist. Eine Katastrophe. Für Reisende und die Bahn. Nun belegen Zahlen, dass es für die DB ein historisch schlechtes Jahr war.
Bahn: So schlecht wie nie zuvor
Im Fernverkehr waren zwischen Januar und November 2022 im Schnitt nur 66 Prozent aller Züge pünktlich. In den Sommermonaten Juli und August lag die Quote sogar jeweils unter 60 Prozent. In manchen Regionen sei die Pünktlichkeitsquote zeitweise sogar unter 50 Prozent gefallen. Das heißt: Die Hälfte aller Züge kam zu spät. Übrigens: Für die Bahn ist ein Zug erst verspätet, wenn er 6 Minuten später losfährt als geplant. Kommt er 5 Minuten später, ist er pünktlich. „Die Pünktlichkeitsquoten der Bahn haben ein historisches Tief erreicht“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Thomas Bareiß (CDU), der Rheinischen Post.
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Die Deutsche Bahn findet immer eine Entschuldigung für Verspätungen und Ausfälle. „Die sehr hohe Auslastung des Netzes und intensive Bautätigkeit kombiniert mit externen Störfaktoren haben in diesem Herbst die Pünktlichkeit deutlich nach unten gezogen“, erklärt ein Sprecher der Bahn. Dazu gehöre etwa die Sabotage im Oktober. Unbekannte hatten im nordrhein-westfälischen Herne und in Berlin Glasfaserkabel durchtrennt. Das dadurch zusammengebrochene Funknetz legte den Zugverkehr in weiten Teilen Norddeutschlands über Stunden lahm. Aber auch die mehrwöchige Sperrung nach einer Kollision zwischen Berlin und Hannover führte zu diesem katastrophalen Ergebnis.
„So wie es ist, kann es nicht bleiben.“
Das sagte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) der Bild-Zeitung. Der Bahnvorstand müsse geplante Reformen rasch umsetzen. Klar ist: Fernverkehr und ÖPNV kämpfen schon lange mit Personalausfällen. Corona und die Grippe-Welle sorgen jetzt zusätzlich für Mitarbeitermangel. Somit dürften auch im Dezember alle, die rund um Weihnachten und Silvester Bahn fahren wollen, mit Ausfällen und Verspätungen rechnen.
Bildquellen
- Bahnhof Frankfurt: Deutsche Bahn
- Katastrophe bei der Bahn: Diese Aussage macht Reisende wütend: Erich Westendarp / Pixabay
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