#Kinder in Berlin: Tipps und Veranstaltungen fürs Wochenende

Kinder in Berlin: Tipps und Veranstaltungen fürs Wochenende

Eure Kinder langweilen sich? Haben sie ihre Weihnachtsgeschenke, also nach Heiligabend, bereits durchgespielt und wissen nichts mehr mit ihrer Zeit anzufangen? Tja, dann haben wir für euch ein paar Veranstaltungstipps als Gegenmittel. Museen, Theater und Parks locken in Berlin mit vielfältigen Veranstaltungen. Wir stellen euch die interessantesten vor. Vom Kurzfilmfestival bis zur Jobmesse findet ihr ein schönes Programm.


„Die drei kleinen Schweinchen“: Kindertheater

Also für die Kostüme haben die Schauspieler keine Kosten und Mühen gescheut. Foto: Jörg Metzner

Das englische Märchen von Joseph Jacobs über drei Schweine, die sich aus Stroh, Holz oder Stein ihre Häuser bauen, bis ein Wolf deren Standfestigkeit auf die Probe stellt, ist schon vielfach inszeniert worden, auch als Zeichentrickfilm (unter anderem von Walt Disney). Im Atze Musiktheater gehen nun die handwerklich begabten Schweine Paul, Eleonore und Pit mit Hammer, Cello und Ukulele für Menschen ab drei Jahren interaktiv ans Werk.

  • Atze Musiktheater Zeltbühne im oberen Foyer, Luxemburger Str. 20 C, Wedding, Do 23.12. 11 Uhr, 7 €

„Python­parfum und Pra­lin­en aus Pirgendwo“: Familienstück

Ehrlich gesagt, keine Ahnung, worauf es hier hinausläuft. Das soll das Stück aber ausmachen. Foto: Sinje Hasheider

Der Schauplatz einsam gelegenes Hotel, wo nach und nach die seltsamsten Gäste eintreffen. Etwa ein Tierforscher, der einen Juckreiz jagt. Oder eine kurzsichtige Bruchpilotin, die das Fliegen erlernt. In Gregory Caers (Regie) Familienstück „Python­parfum und Pra­lin­en aus Pirgendwo” für Menschen ab fünf Jahren treffen sich erstaunliche Fremde in überraschenden Begegnungen.

  • Parkaue Parkaue 29, Lichtenberg, Do 23.12. 10 Uhr, Sa+So 25.+26.12. je 16 Uhr, Tickets: 13/ 9/ 7 €, weitere Infos hier

„Aschenputtel“: Mitspieltheater

Die fiesen Stiefschwestern dürfen auf den Ball des Prinzen gehen, nur Aschenputtel so daheim bleiben und niedrigste Arbeiten leisten. Wenn das Galli zum Mitspieltheater lädt, dann schlüpft ein:e Erzähler:in nicht nur in die verschiedenen Rollen. Die Kinder (ab vier Jahren) dürfen auch aktiv mitwirken, etwa die jeweilige Figur durch Zurufe beraten und an vielen Stellen sogar selbst auf der Bühne mitwirken.

  • Galli Theater Oranienburger Straße 32, Mitte, Mo 27.12. 16 Uhr, Tickets: 12/ 10 €, weitere Infos hier

„Roncalli“: Weihnachtscircus

Clown Eddy Neumann im Roncalli Weihnachtscircus im Tempodrom 2019 – 2021 kommt der Circus endlich wieder zurück. Foto: Imago/Eventpress/Golejewski

Nach einem Jahr (Corona-Zwangs-) Pause bringt der Roncalli Weihnachtscircus den Berliner familien wieder eine bunte Bescherung: Es regnet Konfetti, riecht nach Popcorn und Zuckerwatte, außerdem wetteifern 10.000 Glühbirnen darum, das funkendste Lichtlein zu sein. Zauberhafte Artist:innen und Clowns sorgen für Spannung, Poesie und Gelächter. Tiere müssen bei Roncalli übrigens nicht in der Manege malochen.

  • Tempodrom Möckernstr.10, Kreuzberg, Fr 17.12. bis So 2.1., Tickets: 22,48–77,76 €, tempodrom.de, roncalli.de

„Spookai“: Theaterparcours

Hier wird’s gruselig. Schließlich führt der 60-minütige Theaterspaziergang der Multimediagruppe Posttheater in die Geisterwelt der japanischen Dämonen, Kobolde und Monster, den Yōkais. Da gibt es bösar-tige Oni (eine Art Teufel), missgünstige Kitsune (neunschwänzige Füchse, die aber auch Glücksbringer sind) und langnasige Kobolde, die Tengu. Mythologische Geisterwesen, die hierzulande kaum bekannt sind.

Schon traditionell erstellt das Posttheater um die Multimediakünstlerin Hiroko Tanahashi und den Dramaturgen Max Schumacher zum Jahreswechsel fantastische Theaterrundgänge im heute unter TD Berlin firmierenden Theaterdiscounter. Nach der surrealen Bilderreise „I in Wonderland“ und dem Märchenparcours „HexenHüttenTraumPaläste“ geht es nun ins japanisch inspirierte Spukhaus „Spookai“. 

In Corona-gemäßen Kleingruppen startet das Gruselvergnügen im Stundenrhythmus stilecht mit einer Teezeremonie. Denkt man. Denn die Gruppe sitzt auf japanischen Tatamis (Reisstrohmatten) rund um ein Teeservice in einem Raum, dessen Wände asiatische Paravents aus papierbespannten Holzgerüsten bilden. Hinter denen zeichnen sich plötzlich Schatten ab, das Licht flackert, es wird finster, eine gruselige Stimme ertönt … 

So eröffnet sich eine Geisterwelt dem Spukhausbesucher (ab 8 Jahren). Merkwürdige Gestalten mit Rundköpfen wie Augäpfel oder Graskugeln, Roboter und Animationen tauchen auf, und auch Smartphones sind beseelt. Huh!

  • TD Berlin Klosterstraße 44, Mitte, 27.–30.12. stündlich ab 15 bis 23 Uhr, 16,50/ erm. 7,70–9,90 €, weitere Infos hier

„Der kleine Prinz“: Bühnenstück

Der kleine Prinz erwacht im Theater am Delphi zum Leben. Foto: Jan Pauls

Selten war die Suche von de Saint-Exupérys Kleinem Prinzen nach wahrer Freundschaft und dem Wesentlichen aktueller, als derzeit. In der poetischen Inszenierung für Menschen ab 8 Jahren begegnet der kleine Prinz in einer Mischung aus Schauspiel, Puppenspiel mit faszinierenden Ganzkörper-Puppen, Livemusik und Film, von der Bühne aus den Sternenbewohnern auf der Leinwand. Mit Einspielern von Schauspielern wie Bruno Ganz, Horst Krause oder Florian Lukas.

  • Theater im Delphi Gustav-Adolf-Straße 2, Weißensee Fr 21.12., 19.30 Uhr (bis 28.12), Tickets: 9–29 €, theater-im-delphi.de

„Familienpass 2022“: Rabattheft

Der Familienpass 2022 bringt wieder einige Angebote. Foto: JugendKulturService.de

Ob kostenloses Baseball-Probetraining, preisreduziertes Eislaufen mit der Familie in Lankwitz, ein vergünstigter Besuch im Aquadom plus dem Sea Life bis hin zum kostengünstigen Familienausflug in die Gärten der Welt: Mit dem Berliner Familienpass bekommen Eltern und Kinder nicht nur jede Menge Anregung für tolle Unternehmungen in der Hauptstadt. Mithilfe von Rabattscheinen und Verlosungen wird das alles auch bezahlbar.

  • Zu haben: für 6 € z.B. über Getränke Hoffman, bei LGP BioMärkten, in vielen Bibliotheken,  Bürgerämtern und über jugendkulturservice.de

„Alles Weihnachten – Der kleine Rabe Socke“ + „Morgen Findus, wird’s was geben“: Figurentheater

Der alte Pettersson trifft mit seinem Kater Findus auf den Weihnachtsmann. Foto: Helmut Richter

Bald ist Weihnachten und der kleine Rabe muss noch seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann fertig schreiben. Aber dann hat er auf einmal ganz viel zu tun und vergisst darüber einfach, den Brief abzuschicken. Dabei hat er sich doch so viele Sachen gewünscht. Wie’s eitergeht, das erzählt das Rheinische Figurentheater. Und bald auch, warum Kater Findus nur noch einen Wunsch hat: Dass der Weihnachtsmann auch zu ihm kommt. Schließlich hat der alte Pettersson seinem Kater Findus von dem Mann mit dem Rauschebart und seinen vielen Geschenken erzählt. Nun ist Findus voller Erwartungen, was für ihn wohl unter dem tannenbaum liegen wird. Natürlich möchte Pettersson seinen schnurrenden Freund nicht enttäuschen: Im Tischlerschuppen wird gezeichnet und gesägt, gehämmert und gebohrt. Dass zum Schluss trotzedem alles ganz anders kommt, erfahren Menschen ab 3 Jahren in dem Weihnachtsstück vom Rheinischen Figurentheater.

  • Theaterzelt Jahnsportpark Cantianstraße 24, Prenzlauer Berg, Alles Weihnachten – Der kleine Rabe Socke: Mi 15.12, Sa 18. – So 19.12.; „Morgen Findus wird’s was geben“: Mi 22.12. bis So 2.1.,  Tickets: 12,50/ 11,50 €, figurentheater-richter.de

„Zimt & Zauber“: Winter-Revue

Das Märchen nach Motiven von „Sterntaler“ der Brüder Grimm wird von Bijan Azadian neu erzählt. Foto: Ben Duentsch

Maxi Sternchen ist ein Mädchen mit einem großen Herz voll Güte und Mitgefühl – dabei ist sie selbst ganz arm und hungrig. Doch die Trostfee hat ein Auge auf das Mädchen, sucht einen Ausweg für sie. Das Märchen nach Motiven von „Sterntaler“ der Brüder Grimm wird von Bijan Azadian neu erzählt, in die heutige Zeit versetzt und mit jungen Artisten*innen und vier Hauptdarstellern*innen umgesetzt.

  • Wintergarten Potsdamer Straße 96, Tiergarten, Mi 22.12. + Do 23.12., 13+16 Uhr Uhr, Mo 27.12. + 28.12., 13 +16 Uhr, Tickets: 20/ 16 €, wintergarten-berlin.de

#Kinder #Umwelt #Zukunft: Plakatausstellung

Die Ausstellung #Kinder #Umwelt #Zukunft. Foto: Michael Fahrig

Seit sieben Jahren lädt die Umweltinitiative „wir Berlin“ Kinder einmal jährlich zu einem Plakatwettbewerb zu wechselnden (Umwelt-) Themen ein. Einen umfassenden Einblick, wie Kinder sich in Sachen Klima- und Artenschutz positionieren zeigt jetzt die Ausstellung #Kinder #Umwelt #Zukunft. Doch auch der Ausstellungsort ist interessant: Das 2021 eröffnete Bürogebäude Grand Edge erfüllt die höchsten Anforderungen (Platin) gemäß der Zertifizierungskriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

  • EDGE Grand Central Clara-Jaschke-Straße 99, Moabit, Mo–Fr 8–18 Uhr (bis 15.2.), Eintritt frei

„Die Weihnachtsgeschichte“: Mitspieltheater

Die Geschichte von Maria und Joseph im Galli-Theater. Foto: Galli-Theater

Egal, welcher – und ob überhaupt – Religion man angehört: Die biblische Geschichte von der schwangeren Maria und Joseph, die unterwegs und in ärmlichsten Verhältnissen das Kind Jesus bekommen, bietet bis heute Sinnbilder für menschliche Lebenslagen: Flucht und Vertreibung, Ausgrenzung und – Lobpreisung des neuen Lebens. Im Galli-Theater kommt die Weihnachtsgeschichte für ab Vierjährige auf die Bühne.

  • Galli-Theater Oranienburger Straße 32, Mitte, Termine bis 24.12., Tickets: 12/ 8 €, galli-berlin.de

„Pinocchio“: Musical

„Pinocchio“. Foto: Christian Doll

Dass ihr Spielzeug plötzlich lebendig wird, gehört wohl zur Vorstellungswelt aller Kinder. Zumal dies in Märchen, wie der berühmten Geschichte zu „Pinocchio“ von Carlo Collodi ja „tatsächlich“ auch passiert ist: Eine Holzpuppe wird lebendig, möchte gar ein echter Junge werden. Bis das passiert muss Pinocchio große und kleine Schwindeleien – und eine wachsende – Nase überwinden, außerdem noch Abenteuer bestehen. Ab 4 Jahren.

  • Schillertheater (Spielort d. Komödie Berlin), Bismarckstr. 110, Charlottenburg, Termine bis 28.12., Tickets: 13,90–23,90 €, komoedie-berlin.de

„Weihnachten mit Michel, Mambuso und Metcalf“: Adventstheater für die ganze Familie

Kerzen anzünden, Streiche spielen, Bratäpfel stibitzen: Darum – und um vieles mehr – geht es in den aktuellen Weihnachtsstücken der Astrid-Lindgren-Bühne im FEZ Berlin. Los geht es am 3. Dezember mit Astrid Lindgrens Kinderbuchklassiker über den Lausejungen Michel aus Lönneberga („Michel: Weihnachten in Lönneberga“). Der spielt gerne lustige Streiche, hat aber auch ein großes Herz und verhilft den Armen und Kranken aus seinem Dorf zu einem unvergesslichen Weihnachtsfest. Die Eigenproduktion steht bis zum 12. Dezember auf dem Spielplan. Vom 5. bis 7. Dezember zündet dann Kinderliedermacher Robert Metcalf in seinem winterlich-weihnachtlichen Mitmachprogramm „Vier Kerzen“ mit Musik, Gesang und lustigen Geschichten die Kerzen des großen Bühnen-Adventskranzes an. Und am 15. Dezember feiert die neue Weihnachtsshow der Taschenlampenkonzertband Rumpelstil Premiere an der Astrid-Lindgren-Bühne.


„A wie Advent, Z wie Zoff“: X-mas-Ausstellung

In „We Three Queens“ geht es auch um die Schattenseiten Weihnachtens. Foto: Without a Flock Films

Schon lange wird Weihnachten nicht mehr nur aus religiösen Gründen gefeiert: Es ist auch zu einem Fest der Familie – und des Konsums geworden. Fotografien, Filme sowie Musik geben die Stimmungen wieder, die weltweit rund um Weihnachten aufkommen. Dabei greift das Museum der europäischen Kulturen in seiner Sonderausstellung rund um „das Fest der Liebe” die Sonnen-, aber auch die Schattenseiten von A-Z auf.

  • Museum der Europäischen Kulturen Arnimallee 25, Dahlem, bis Mo 30.1., Tickets: 8/ 4 €, weitere Infos findet ihr hier

„Endlich Eiszeit“. Das Eisstadion Neukölln öffnet

Nach langer Pause geht’s endlich wieder aufs Eis. Foto: Imago/Panthermedia

Im vergangenen Jahr war Eislaufen in Berlin fast gar nicht möglich. Umso erfreuter dürften kleine und große Kufen-Fans nun auf die Nachricht reagieren, dass das Bezirksamt Neukölln ab 16. Oktober endlich wieder die Tore zu seinem Eisstadion öffnet. Das Schöne hier: Es gibt zwei Eisflächen, auf denen sich der Andrang buchstäblich etwas verläuft. Jedenfalls kann der Winter nun kommen!

  • Eisstadion Neukölln (im Werner–Seelenbinder–Sportpark) Oderstraße 182, Neukölln, ab Sa 16.10., Mo–Fr Laufzeit 1: 9–13 Uhr, Laufzeit 2: 15–18 Uhr, Laufzeit 3: 19–21.30 Uhr, Sa Laufzeit 1: 9–12 Uhr, Laufzeit 2: 15–18 Uhr, Laufzeit 3: 19–21.30 Uhr, So Laufzeit 1: 9–13 Uhr, Laufzeit 2: 14–17 Uhr, Tickets: 3,30 (ermäßigt 1,60 €), bitte vorher aktuelle Regeln checken, Telefon 030/628 044 03.

 „Anoha“ – Die Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin

Ein neuer Ort für die ganze Familie in Berlin: Das Kindermuseum Anoha mit der kreisrunde Arche. Foto: Yves Sucksdorff
Ein neuer Ort für die ganze Familie in Berlin: Das Kindermuseum Anoha mit der kreisrunde Arche. Foto: Yves Sucksdorff

In Museen gilt für gewöhnlich: Nur gucken, nicht anfassen! In der „Anoha“ des Jüdischen Museums laufen die Dinge anders. Hier gibt es keine Vitrinen und Absperrungen, dafür dafür Werkbänke, Rutsch- und Kletterbahnen. Ende Juni wurde das Kindermuseum eröffnet, das innerhalb der ehemaligen Blumengroßmarkthalle gegenüber dem Hauptgebäude neu erbaut wurde. Ein Entdeckungs- und Erlebnisraum auf 2700 Quadratmeter für Kinder im Kita- und Grundschulalter.

Dabei bildet die Erzählung der Arche Noah aus der Tora den Ausgangspunkt für eine Reise in die Zukunft. Im Zentrum der Kinderwelt stehen eine riesige Arche aus Holz, bevölkert von 150 verschiedene Tierskulpturen, die von den jungen Besucher:innen bestaunt, betreten und beklettert werden kann. Auf spielerische Weise wird hier das Erleben mit der Suche nach Antworten auf die großen Fragen zusammengebracht, die auch Kinder beschäftigen: Wie wollen wir gemeinsam auf dieser Erde leben? Wie kann ein respektvolles Miteinander von Mensch, Tier und Natur gelingen? Dabei stehen ihnen an verschiedenen Stationen pädagogisch geschulte Vermittlerinnen und Vermittler zur Seite. Mehr zur Kinderwelt „Anoha“ im Jüdischen Museum lest ihr hier.

  • Anoha – Die Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin, Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, Kreuzberg, Di-Fr 9-13 Uhr für Kita- und Grundschulgruppen, Sa+So+feiertags 10.30 bis 16 Uhr für Familien, Eintritt frei, Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen und umgekehrt, www.anoha.de

kids.digilab.berlin: Experimentier-, Erlebnis-und Lernort der Digitalen Bildung

Das kids.digilab.berlin hat seine farbenfroh gestalteten Workshop-Räume mitten im Deutschen Technikmuseum.
Foto: Kirchner/SDTB

Empörten sich vor zwölf Jahren bei der Einführung der KIKA-Sendung “Teletubbies” – sie richtete sich an jüngste Kita-Kinder – bundesweit noch Eltern und Pädagog:innen, so gehört der Umgang mit insbesondere digitalen Medien inzwischen sozusagen zur guten Kinderstube. Welche Möglichkeiten diese bereits für die Jüngsten bieten, aber auch, wie der Nachwuchs früh lernen kann, verantwortlich mit Medien umzugehen: Diese Ziele setzt sich das neue kids.digilab.berlin im Deutschen Technikmuseum Berlin, das Mitte Juni der Öffentlichkeit zugänglich wurde. Hier können sich Kinder individuell, aber auch mit ihrer Kita oder Schulklasse, spielerisch und forschend mit den Phänomenen der digital vernetzten Welt auseinandersetzen und zukunftsorientierte Kompetenzen herausbilden.

  • Deutsches Technikmuseum Trebbiner Straße 9, Kreuzberg, kids.digilab.berlin Di-Fr 9-17 Uhr, Sa + So 10-18 Uhr, (nur) Online-Tickets: 8 €/ erm. 4 €, www.technikmuseum.berlin

Iss Dich schlau! Von Apfel bis Zimt!“: Eröffnungsausstellung des Kindermuseums unterm Dach

In der Ausstellung „Iss Dich schlau! Von Apfel bis Zimt!“ wird der Wissenshunger nach Fragen rund um eine gesunde Ernährung befriedigt. Foto: André Wagenzik
In der Ausstellung „Iss Dich schlau! Von Apfel bis Zimt!“ wird der Wissenshunger nach Fragen rund um eine gesunde Ernährung befriedigt. Foto: André Wagenzik

Ihren Hunger stillen können Kinder in dem nun endlich auch analog eröffneten neuen Kindermuseum unterm Dach in der Alten Mälzerei Lichtenrade vor allem im übertragenen Sinne: In der Ausstellung „Iss Dich schlau! Von Apfel bis Zimt!“ wird der Wissenshunger nach Fragen rund um eine gesunde Ernährung befriedigt. Thematisiert werden aber nicht nur Lebensmittel und ihr Gehalt an für uns wichtigen Vitaminen, Mineralien und anderen Nährstoffen. Es geht auch darum, welche Lebensmittel beziehungsweise deren Herstellungsmethoden für unsere Umwelt gesund sind – oder welche bei der Erzeugung etwa einfach zu viel Wasser bzw. gar Insektizide benötigen. Auf verschiedenen Erlebnisstationen im Museum – sie heißen „Supermarkt“, „Küche“ oder „Esszimmer“ – kann der Nachwuchs die Geheimnisse unserer Nahrungsmittel entschlüsseln. Passend dazu gibt es ein Workshop-Programm.

  • Kindermuseum unterm Dach Alte Mälzerei Lichtenrade, Steinstraße 41, Empfang und Eingang 5. OG, Mo–Fr, 14–18 Uhr, Sa + So 10–18 Uhr, www.kindermuseum-unterm-dach.berlin

Mehr Tipps für Familien

Immer Neues für Familien findet ihr hier. Ihr wollt Berlin vor allem mit ganz kleinen Kindern erkunden? Dann findet ihr viele Tipps in unserer neuen Edition.

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