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#Klopps Appell an die Liga

Klopps Appell an die Liga



Gute Miene zum bösen Spiel: „Die Spieler brauchen mehr Pause“, fordert Jürgen Klopp. Bislang vergeblich.

Bild: AP

Der FC Liverpool tritt gegen Manchester City mit vier Angreifern an. In der Abwehr geht Klopp dagegen schon das Personal aus. „Die Spieler brauchen mehr Pause“, fordert der Trainer.

Bestimmt viele Tore – so klangen viele Ergebnis-Prognosen vor dem Premier-League-Spitzenspiel zwischen Manchester City und dem FC Liverpool. Diese Annahme lag nicht so sehr an City, die vor der Partie am Sonntagnachmittag ein eher biederes Torverhältnis von 9:8 aufwiesen, sondern an Meister Liverpool, der es in sieben Begegnungen auf 17 Tore brachte, der andererseits aber auch schon 15 Gegentore hinnehmen musste – die zweitmeisten aller Klubs in Englands erster Liga. Am Ende wurde es zwar nicht der erhoffte Schlagabtausch, aber ein packendes und intensives Fußballspiel, das gerecht 1:1 ausging.

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Liverpools Trainer Jürgen Klopp verblüffte mit seiner Aufstellung. Viel war diskutiert worden, weil sich Sturmzugang Diogo Jota in den Spielen zuvor dermaßen aufgedrängt hatte, dass ihn kein Trainer ruhigen Gewissens auf der Bank lassen konnte. Roberto Firmino schien derjenige unter den drei etablierten Stürmern zu sein, der Jota am ehesten Platz machen müsste. Klopp aber dachte nicht daran, gegen Manchester City auf einen so wichtigen und routinierten Spieler wie Firmino zu verzichten. Also brachte er alle vier: Sadio Mané spielte wie gewohnt auf der linken Seite, Jota übernahm auf rechts, Firmino und Mohamed Salah besetzten das Zentrum. Der „Guardian“ nannte es die „ice-cream-and-custard option“: „Warum zwischen Eiscreme und Pudding entscheiden, wenn man beides haben kann?“

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