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#Köln hakt nach: Woher stammt der Name "Schildergasse"?

Köln hakt nach: Woher stammt der Name "Schildergasse"?

„Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm!“ Die Sesamstraßen-Fans unter uns haben diese lebenswichtige Weisheit natürlich längst verinnerlicht. Trotzdem traut man sich bei der ein oder anderen Frage dann doch nicht, sie zu stellen. Weil sie zu banal erscheint – oder man schlichtweg nicht weiß, wer die Antwort kennen könnte. Hier kommen wir ins Spiel! Wir haken für euch nach. Denn wir finden: Fragen – seien sie noch so simpel – sind nicht nur was für Kinder. Schließlich begegnen wir in Köln immer wieder kuriosen Dingen, die uns staunend oder fragend zurücklassen. Geht euch genauso? Dann schickt uns eure Fragen – wir beantworten sie oder suchen jemanden, der das kann. 

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Chiara fragt: Warum heißt die Schildergasse Schildergasse?

Wenn wir uns nicht gerade im Lockdown befinden, flanieren täglich Zehntausende Menschen über die Schildergasse – schließlich gehört die beliebte Shoppingmeile zu den meistfrequentierten Straßen Deutschlands. Was viele allerdings nicht wissen: Die Schildergasse ist sogar die zweitälteste Straße Kölns und sogar die älteste Einkaufsstraße Deutschlands. Doch woher hat sie eigentlich ihren Namen? Wieso heißt die Schildergasse Schildergasse?

Ihren Ursprung hat die Einkaufsstraße in der Römerzeit. Dort, wo heute die Schildergasse und die Hohe Straße aufeinandertreffen, befand sich einst das Forum der Römerstadt. Der Name der Schildergasse führt allerdings auf das Mittelalter zurück: Im 12. Jahrhundert war die heute rund 500-Meter-lange Straße der Wohnort vieler Kölner Künstler, Maler, Bildhauer, Glaser, Wappen- und Schildermaler.

Insbesondere die Wappen- und Schildermaler waren maßgeblich für den Namen der Straße verantwortlich. Wie so oft wurde auch die Schildergasse nach dem benannt, was in der Straße geschah und was man dort sah: Es wurden Schilder hergestellt. Die Schildergasse war also mal eine Wohnstraße mit zahlreichen Werkstätten.

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In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde sie „versus scildirgazin“ genannt. Über die Jahrhunderte entwickelte sich daraus die allseits bekannte „Schildergasse“. Schilder findet man hier heute immer noch – und zwar die der hier ansässigen großen Modeketten. Und wir hoffen, dass die Läden bald wieder öffnen können und sich die Schildergasse wieder mit Leben füllt.

HIER HABEN WIR NACHGEHAKT:

Köln hakt nach: Ist der Dom wirklich weiß?
Würde man uns fragen, welche Farbe der Kölner Dom hat, würden wir vermutlich auf Anthrazit oder Schwarz tippen. Doch tatsächlich muss der Dom mal weiß gewesen sein.

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