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Seit dem Führungswechsel in Microsofts Gaming-Sparte spielen die Konsolen wieder eine größere Rolle. Zentrales Element dieses erneuerten Bekenntnisses ist „Project Helix“. Dies ist der Codename der kommenden XBOX-Generation.
Die neue Konsole hat noch keinen Erscheinungstermin. Allerdings hat Microsofts Gaming-CEO Asha Sharma mehrfach beteuert, dass sie auf jeden Fall kommt. Noch in diesem Jahr sollen die Ankündigungen konkreter werden. Im Jahr 2027 sollen Entwickler die neue XBOX erhalten, um ihre Spiele für die nächste Generation zu optimieren. Vor Anfang 2028 ist also kaum mit einem Verkaufsstart zu rechnen.
Matthew Ball, der kürzlich als Chief Strategy Officer beim XBOX-Team anheuerte, sorgt mit aktuellen Aussagen allerdings für Verunsicherung. Weil die Komponenten knapp und teuer sind, was auf absehbare Zeit so bleibt, müsse man das Konsolengeschäft grundsätzlich neu bewerten. In diesem Zusammenhang muss auch Project Helix auf den Prüfstand (via wccfetch).
Ball wird wie folgt zitiert (übersetzt):
Die Krise wird weiterhin nicht besser. Das Zeitfenster, welches wir überbrücken müssen, wird größer, und das bringt Einschränkungen mit sich. Wir arbeiten sehr hart daran, alles zu überdenken, was wir bezüglich Helix unternehmen können. Eine Konsole, zu der wir uns verpflichtet haben, sie herauszubringen. Wir müssen schauen, wie wir sicherstellen, dass sie erschwinglich und flexibel ist. Wir arbeiten intensiv daran, neu zu überdenken, wie dieses Konsolenmodell aussehen kann, damit wir diese Krise meistern, die möglicherweise 2–2,5 Jahre lang akute Auswirkungen haben könnte.
Das klingt verdächtig nach „um den heißen Brei herum reden“, allerdings hat man diesbezüglich derzeit wohl auch keine andere Wahl. Schaut man auf die Preisentwicklung bei den PCs, so kann man sich ausmalen, vor welcher Herausforderung nicht nur Microsoft steht. Das Versprechen, eine neue Konsole zu liefern, steht. Eine Konsole auf den Markt zu bringen, die sich niemand leisten kann, ist aber ebenso unsinnig wie eine leistungsmäßig „kastrierte“ Version zu einem günstigeren Preis.
Beinahe amüsant wirkt eine Aussage von Ball zur aktuellen Konsolen-Generation. Der Bedarf sei größer als die Lieferkapazitäten, man arbeite aber daran, dies zu ändern. Microsoft kommuniziert zwar keine Verkaufszahlen, vermeldet aber seit gut zwei Jahren in jedem Quartal einen Absatzrückgang im mittleren zweistelligen Bereich. Die Aussage mag dennoch korrekt sein, das lässt allerdings darauf schließen, dass die Produktion auf das absolute Minimum zurückgefahren wurde.
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Über den Autor

Martin Geuß
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant.
Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir – für Euch!
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