#Konjunkturprognose auf 2,7 Prozent gesenkt

„Konjunkturprognose auf 2,7 Prozent gesenkt“




Der Ausblick für das Jahr 2022 wird rund um die Konjunktur deutlich nach unten korrigiert. Die Konjunkturprognose beträgt 2,7 Prozent. Im Herbst waren es noch deren 4,8 Prozent gewesen.

Der russische Angriffskrieg und die anhaltende Corona-Pandemie hinterlassen ihre Spuren: Der deutschen Wirtschaft stehen schwere Zeiten bevor.

Wie drastisch sich diese Faktoren auswirken, das zeigt nun das Frühjahrsgutachten von führenden Wirtschaftsforschungsinstituten. Sie revidieren ihren Ausblick für dieses Jahr deutlich nach unten.

Frühjahrsgutachten: Konjunkturprognose auf 2,7 Prozent gesenkt

Den Forschern zur Folge ist für das Jahr 2022 nur noch ein Wachstum der Wirtschaft von 2,7 Prozent zu erwarten. Im Herbst wurde noch von 4,8 Prozent ausgegangen. Die Wirtschaftsinstitute prüften auch die Situation bei einer Energiekrise. Falls die russischen Gaslieferungen sofort unterbrochen werden sollten, dann würde die Wirtschaftsleistung demnach sogar nur um 1,9 Prozent zunehmen.

Trotzdem sind die Prognosen der Forschungsinstitute optimistischer, als es die der sogenannten Wirtschaftsweisen sind. Die Berater der Bundesregierung haben eine Konjunkturprognose von 1,8 Prozent abgegeben. Bei einem Lieferstopp russischer Energieimporte erwarten sie sogar eine Rezession.

Laut den Schätzungen der Wirtschaftsinstitute wird die Inflation bei 6,1 Prozent liegen.

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