Kreta auf Antonio Tabucchis Spuren

Kreta auf Antonio Tabucchis Spuren

„Ich bin dorthin zurückgekehrt / wo ich nie gewesen bin“, schrieb Giorgio Caproni in einem Gedicht von 1975, das bereits im ­Titel die „Rückkehr“ hatte. Aber kann man dorthin zurückkehren, wo man nie ge­wesen ist? Eine Frage, die auch Antonio Tabucchi gefallen hätte, war er doch überzeugt, dass man zu gewissen Orten bereits gehört, noch bevor man sie überhaupt besucht hat und erst irgendwann, eines Tages per Zufall an sie gelangt, so als wäre das, was wir Schicksal nennen, nichts anderes als die blinde Landkarte des Erkennens, des Wiedererkennens, der Koinzidenzen, über die man sich ohne Unterlass den Kopf zu zerbrechen hat.

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