Künstliche Intelligenz: Deutschland will DeepSeek aus den Appstores verbannen

Künstliche Intelligenz: Deutschland will DeepSeek aus den Appstores verbannen

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Künstliche Intelligenz: Deutschland will DeepSeek aus den Appstores verbannen

Wenn es nach der aktuellen Bundesdatenschutzbeauftragten Louisa Specht-Riemenschneider geht, dürfte sich Deutschland bald einer Reihe von Ländern um Australien, Italien, Taiwan oder Südkorea anschließen, die gegen das chinesische KI-Startup DeepSeek vorgehen. Das Unternehmen aus Hangzhou machte in den vergangenen Monaten von sich reden, indem es vergleichbare Leistungen wie ChatGPT zu einem Bruchteil der Kosten und des Energieverbrauchs westlicher Modelle erbringen konnte. Auch Microsoft integrierte es als KI-Modell bald für Kunden in Microsoft Azure.

Nun könnte in Deutschland zumindest für die mobilen Apps in den Stores von Google und Apple bald Schluss sein. Specht-Riemenschneider verweist auf die europäische Datenschutzgrundverordnung und kritisiert den massiven Datenabfluss sowie Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Chinesen. Ob die Bundesdatenschutzbeauftragte tatsächlich nur gegen die Platzierung in den Appstores vorgehen möchte oder auch andere Bereiche wie die Nutzung der KI-Modelle von DeepSeek in hiesigen Cloudumgebungen untersagen möchte, bleibt derzeit offen.

Ohnehin kann man schon hinterfragen, warum vor diesem Hintergrund nur DeepSeek nun ins Visier der deutschen Datenschützer gekommen ist. Zumindest dürfte der deutsche Privatnutzer mit einem sozialen Netzwerk wie TikTok, wo zusätzlich ebenfalls Algorithmen im Einsatz sind, wesentlich öfter und vor allem direkter in Kontakt kommen.

Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und für Entwickler zu berichten hat. Regelmäßige Beiträge aus meinem digitalen Alltag sind auch dabei.

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